Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Alexandrinische Messiashoffnungen
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 258 (sequence 18)
- Language
- German
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258 Mexaudrinische Messiashossnungen. 9) Ais charakteristisches Zeichender christl. Sibyllen ist zu betrachten dassonderbare Spie! mit dem Zahlenwerthe der Buchstaben. So: spricht im ersten Buche V. 141 —146 Gott zu Noe: Evvea ygdyL(XKi! sym. ,cergadvXXaßög slfu. ■ vo'ci׳ fie. Al T.qtXc ul TTQonca d1>0 yqdp.ßat ■syovaiv exaffTtj, *H Xomij de zd X0tnd, xai sich) ärpcava de nevce. Tov nav1.dc d’ dgv^jeov exazovrddeg sitii die 0*7/6;, Kai: tqsTq tqI$ dsxddeg, (Jvv y' errzd- Tvoiig de 1,ig . Ovx dfivjjzog sefti •rijc nag? ifioi docpkjc. Ein solches Spiel wiederholt sich das. V. 325 ff., welcher offen christlich ist : Darum dürfte mit- Bleek auch das fünfte Buch, woselbst dieses .Spiel mehreremal wiederkehrt, einen christl.' Verfasser haben. Mehreres über diese Zahlenspielerei an einem andern Orte. 10) Vgl. den Nachweis bei Friedlich und Alexandre. 11st Unbegreiflich scheint der in den sibyll. Büchern gar zu plump herportretende Betrug: die als heidnische Priesterin bekannte Sibylle eifert heftig gegen Götzendienst, wirst den Götzenanbetern ihren Unsinn vor, daß sie sich vor Bildern beugen u. f. w. Der Vers, des dritten Buches sucht zwar eine Auskunft und laßt (Ende des Buches) die Sibylle sprechen, sie sei von den Völkern verkannt und mißverstanden: worden, sie sei Gottes große Prophetin u. s. w. Ihr Alter gibt sie sehr hoch an: sic ist die Schwiegertochter Noah's. (vgl. auch 1. Buch B. 287 —290)> und stammt von der Zeit der Sündflut her! — Jndeß glaubte dieser Vers, doch noch dem gesunden Sinn des Publicums einige. Rechnung tragen zu müssen und läßt auch manches heidnische, jedoch monotheistisch gefärbte Elemente mit einfließen. Die späteren Verfasser scheinen, da sibyll. monotheistische Weissagungen Eingang gefunden, auch diese Vorsicht für überflüssig gehalten zu haben; aber widersinnig genug kündigt sich im fünften Buche die Sibylle als Verwandte der Isis (Ididoc rj yvaiGtrj v. 52) an! 12) Wir geben hier den griechischen Text: 1Yxpißgefista fiidxag ovqdvij dg e'ysig zd Xsgovßip; 'Idgvfievov, Xhopui■ (cs), navaXrjd-sa (frpn'Saoav IJavffov ßaiov <!e, xsxfiyxa ydg s'vdo&i tjiOQ. yAXXd it xgudty1 ndXi ndXXeiai. r/de ye d-vfiac. 5 Tvmöfjevoc ^dffmyt ßid^svai, evdo&ev avdrjV 1,AyyeXXeiv rcamv; Avmg nah, ndvt äyogevtim. vO<f(ia ■3-edc:xeXstal dyogev£(j,sv dvO-gomoiOiv. "AvO-goonou,, xheonXaaiov eypwieg ev elkövi fzogcpyv-, 'F'mm fidztjv nXd&a-d-e, xai. ovx evd-eiav äzagndv