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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1859-01-01 · Heft 7 · p. Seite 257

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 7
Article
Alexandrinische Messiashoffnungen
Date
1859-01-01
Page
Seite 257 (sequence 17)
Language
German
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Alexandrinische Messiashoffnungen. 257 2 volnm.?arisiis 1851. 856. Ueber die verschiedenen Codd. ist die sorgfältige Abhandlung Friedlieb's, über die verschiedenen Ausgaben Alexandre volume 1. zu vergleichen, lieber Verfasser, Zeit, Authenticität der einzelnen Bücher sind zu vergleichen Blenk Theol. Zeitschr. von Schleiermacher und de Wette 1819 I. II. Gfrörer Geschichte des Urchristcnthums, und die vorerwähnten-Auroren. Die Literatur über die Sibyll. vgl. I'abrieiu» Bibliotli. Gr. T. i. c. 33. Bernhardy Grundriß der Gr. Literatur, Zweite Bearbeitung S. 383. 384. Die weiter gegebene deutsche Uebersetzung ist mit geringen Abweichungen nach Friedlieb. . 5) 2vßx1XXa ist äolisch, zusammengesetzt aus cnög gleichbedeutend mit -!/sog, und ßöXXa oder ßvXXa gleich ßovfoj, vgl. Alexandre excurs. 1. 6) Bekannt ist die bei Dionysius Halikarnassis angeführte Sage, daß zu Tarquinius (ob Priscus oder Superbus ist unbestimmt, vgl. Alexandre 3 Excurs S. 152) eine ausländische Frau gekommen und ihm neun Bücher Sibyllinischer Weissagungen für einen hohen Preis angeboren habe. Tarquinius wollte nicht hierauf eingehen, die Frau entfernte sich, und nachdem sie drei dieser Bücher verbrannt, kehrte sie mit den sechs Büchern zurück und verlangte für sie denselben hohen Preis. Als dieser abgeschlagen wurde, verbrannte sie abermals drei Bücher, worauf Tarquinius die übrig gebliebenen drei Bücher für den srühern hohen Preis erkaufte. Diese wurden auf dem Capitol aufbewahrt und in Zeiten großer Bedrängniß befragt. 7) Gesammelt bei Alexandre 2. Excurs S. 118 ff. Sie sind nicht mit obigen xQV^ol cnßvXXixoi, die sämmtlich monotheistisch sind (vgl. weiter), zu verwechseln. 8) dosepbi Antiquitt. I, 1. 4: neoi di 10v 7tvpyov roviov xal Tij: äXXotpmviag ׳mv ävd'Qomwv xal ZißvXXa, Xsyovaa ovroog. Hävcoov byboqwvcav qpcoov äpd-qcämap, nioyov ipxodöpycsdv nveg vipijXoiavov} 05g snl cov ovqavov äpaßr/GÖ- [ispoi■ dt avruv■ Ol di {Xeol av£[10t>g imnspupavtsg dveiostpav tov nvqyov, xal idiuv ixctßto) (fduv-rjv sdtaxav xal did tovio ßaßvXoSva avvißr/ xX^XX^vai 1-rj v nöXtv. Nach Cyrillus c. Julian c. 1 p. 9 führt auch Alexander Polyhistor denselben Spruch der Sibylle an; für 01 di d-sol ist jedoch bei Cyrillus 6 di d-sog. — Pausanias (bei Phoc. ß. 12 n. 9) spricht von einer hebräischen Sibylle, die Sabbe geheißen hat. Alexandre 1. Excurs S. 14 vermuthet eine Anspielung auf die Königin Saba 1. Kön. 19, 1. Nach Suidas hieß sie Sambathe. Ueber die Etymologie vgl. Alexandre das. Frankel, Monatsschrift. VIII. 7. . 20

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