Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Alexandrinische Messiashoffnungen
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 256 (sequence 16)
- Language
- German
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- Homer 1× ep/1025156
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256 Alexandrinische MessiashÖffnungen. Linkische u. י', w. Verse zu vernehmen; sie war mit Homer so wenig vertrauet, daß Aristobül für Odhffe 5,262 .׳ TSQicaov 1rjfba() st}V, y.al reo rerXedto ancevva nngescheuet unterschieben konnte : - Sßdopov s7jv, xal rm tstXsGto unaviu, um Homer die Heiligkeit :des Sabbats verkünden zu lassen! —Oder waren folgende dem Orpheus zugeschriebenen Verse : avcdg s/wj׳j xal [isGGaiov, xal tsXnn^v 65g Xoyog äo%oäov. 05c *Ydoysvtjg dieva&v ixiXsodty yroipouai Xaßcov, xuiä ömXdxa 1>sa'iuoV einem Griechen auch nur einigermaßen verständlich? 'Ydoysprjg der Maffergeborene — Moses — xaid dinXdxa ®eapd?, ■ die zwei Tafeln (aus denen die Zehngebote vgl. Valk. p. 1t,, vgl. auch weiter)! — Diese wie andere derartige Verse sind, wenn sie Aristobül zum Verfasser haben '־־n: Eichhorn, Biblioth. der bibl. Literat. 5, 251 ff, und nach ihm Wirrer Ersch und Gruber Eneyklopädie 5,266 halten den Eommentar für das,Machwerk eines spätem Schriftstellers — nur für Juden erdichtet, in ihren Angen sollte hierdurch der Glaube gewinnen. Sie bildeten wie die Aristeassage, die ebenfalls nur für Juden geschrieben sein kann (vgl. vor. Jahrg.), die alexandr. Hagada, die sich freilich weit von der paläst. unterschied, die zwar reich an kühnen Phantasiebildern eine Unterschiebung sich nicht gestattete/ aber auch deren nicht bedurfte, hingegen mußte, die alexandr. Hagada theils aus den früher (a. a. O.) entwickelten, theils noch weiter anzusührenden Gründen diese Form annehmen, denen man aber die Benennung und den Begriff Betrug ebensowenig wie dem pseudepigraphischen Seser Hajaschar, Dibre Hajamim de Mosche u. a. derartigen Schriften beilegen kann. 3) Nur ein alexandrinischer Gelehrter wird in der.Tena'im- Periode namhaft gemacht: R. Jochanan Hasandeler (vgl. j. Chagiga 3,1) und auch er machte seine Studien in Palästina bei ist, Akiba. Dasselbe grlt auch von dem egyptischen Proselyten Minjamin oder Benjamin, der Studiengenoffe des R. Jehuda und Schüler des R. Akjba war (vgl. b, Jebamot-76, Tosest« Kidduschin 5). Di! jüd. Alexandririer scheinen zwar in Palästina in Achtung gestanden zu haben (vgl, Joma 66, Menachot 160), doch wird nirgends ihre Gelehrsamkeit erwähnt (vgl. jedoch Kctubot 25). , 4) X^G^ol YißvXXtxol. Sie,wurden zuerst theilweise Augsbürg. 1545 edirt, gegenwärtig bestehen sie aus zwei Fragmenten und zwölf,Büchern. Diesem Aussatze sind zu Grunde gelegt, die.Aus- ,gaben, von I. H. Friedlicb Leipzig 1852 und von 6. Alexandre