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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1859-01-01 · Heft 7 · p. Seite 254

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 7
Article
Alexandrinische Messiashoffnungen
Date
1859-01-01
Page
Seite 254 (sequence 14)
Language
German
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MH AstxaudrinWe Messias hoFnuMM, k!eunf; ein ahsolut böser Geist ist hem ZubfnthM stach seiner eigentlichen, Lehre von der Einheit Gottes freyld, es, gibt nicht absolut Böses,das Böse ist nur relativ und gehet wie das Gute von .Gott aus (Jes. 45, 7 Ber. rab. c. 9 und sonst). Ein Reich des Beligr oder Satan.ist. alfy. anttjüdW. ״ ,M? in der Hggada vorkymmend en s׳p׳ty entsprechen jenen Znittergastungen, Mt denen Han im Asterthum*) und noch bis auf neuere Zeit herab hie Lust bevölkert dachte, sie sind eine Art Kobglde, Gstpstten, Elfer! u. s. w.. Hiervon zeigen unzählige Stellen: ״böse Geister, Teufel" sind nicht gekannt. Alexandrien, wo viele dualistische Ideen einen willkommenen Boden fanden, ist die Wiege des Teufels, bas alezandr. apokryphische Buch ״Weisheit Salomonis" gedenkt zuerst des Teufels (diaßoZog), der hier in '״Beliar" repräsentirt ist^), (Fortsetzung folgt,) An Han g. , 1) Ausführliches vergl. Frankel über den Einstuß der paläst, Exegese aus die alexandr. Hermeneutik S. 49. 59s : 2) Wir haben diesen Punkt im vor. Jahrg? angedeutet und widmen ihm hier, da sich schon früher manche lebhafte Controverse hierüber erhoben, eine ausführlichere Besprechung. Bei den Kirchen- Vätern werden häufig Stellen ältester und alter griechischer Dichter angeführt, die von der Einheit Gottes, dem siebenten Tage, Abraham, Moses ff. sprechen. Diese Stellen hat der gelehrte Valkenaer in feiner Viatribs de Aristobulo Judaeö gesammelt und als ihren eigentlichen Autor — denn daß sie untergeschoben find, hatten schon Scaliger, Huet, Richard Simon, Hodh u. A. bemerkt — den jüd. Peripatetiker Aristobul genannt, den 2. Macc. 1, 10 gedachten Erzieher des Ptolemäus und nach Eusebius (l^raopar. evangel.8, 10), Verfasser von Commentarien zum Pentateuch. In diesen Commentarien führte nach Eusebius Aristobul mehrere dieser Verse an, und Valkenaer schließt hieraus, daß Aristobul diese Verse sabrizirt. Zu bedauern äst, daß den großen Philologen auf-diesem eng au das Theologische grenzende Gebiet die ihm eigene Schürfe des Urtheils verlassen. ') Vgl. Milo de Gigant.

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