Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Die mystische Literatur in der gaonäischen Epoche
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 147 (sequence 8)
- Language
- German
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147 Wissenschaftliche Aufsätze. Capitel vor v. 4, wo der siebente Himmel Arabot ex abrupto mit den Worten beschrieben wird: '121 קלקע עלבות כולח מלאח וחלים .iWiil rbiefetfi siebenten Himmel Arabot beschäftigt sich die Mystik am meisten. Sie nimmt in demselben sieben Hallen an ״Halle in Halle" und in die siebente Halle versetzt sie die Wohnung Gottes mit dem Throne. Sämmtliche Himmel und Hallen bevölkert sie mit Engelschaaren, sie setzt in jede Halle des höchsten Himmels zwölf Engel mit räthselhaften fingirten Namen. Als Hauptengel nimmt sie bald vier an: Michael, Gabriel, Urielund Rafael, bald sieben ״Engel des Angesichts" שבעד! מלאכים שנבלאו תחלח משלחים לפניו (Hechalot alte Edition gegen Ende). Diese Schwankung findet sich eben so in dem äthiopischen Henochbuche (e. 9 vergl. mit e. 20 und 90, V. 21. 22, vergl. Dillmans Commentar S. 122). Den sieben Angesichtsengeln werden sieben, man weiß nicht, ob beigeordnete oder untergeordnete Engel beigegeben: סובעח שוטלים יושבים על שבע ח כםאות (Hechalot 1. c.). Ueber die Namen dieser sieben Engel differiren die Hechalot von dem Buch Rasiel (S. 34) zum Theil. Als den höchsten Engel betrachtet die Mystik Metatoron, oder den in Feuer verwandelten Henoch, den Sohn Jareds. Wir haben bereits gesehen, daß das Henochflück in den Otijot ganz von ihm handelt. Aber er kommt noch dreimal in den Otijot vor, einmal mit vollständiger Angabe seines Namens: חנוך בן ילד ששמו מטטלון (33. א); dann (B. כ), wo ihm Gott Auftrag giebt, Israel zu berufen: נדד קולא חקב״ח מטמלון של דזפכים ואומל עבדי לך וחבא לי כנסת ישלאל, und wird exponirt, daß selbst Metatoron nicht Mittler sein kann zwischen Gott und den Menschen: שאפילו נלטטלון אינו יכול לעמוד בין חגבולח לבשל ולס (B. L). In den ursprünglichen Hechalot spielt er eilte Hauptrolle. Er offenbart R. Jsmael die Geheimnisse des Himmels und da^ Mysterium der Größenmaaße Gottes (vergl. oben S. 72, f). Zum Schluß der von Jellinek edirten Hechalot heißt es von Metatoron: מטטלון שנקלא שמו על שמונח מתוך אחבח שחיו אוחבין אותו במלום וחיו קולי־ן-שמותי אותו במחנות קדושים מטטלון עבד ח׳ — חכם חלזים אדון־חאדונים וחכתלים - In den Otijot, d. h. im Henochstücke, werden ihm bald 79, bald 92 Namen beigelegt, eben so viel wie Gott. Der letzte Name lautet סגנזעאל und wird etymologisch erklärt, weil ihm alle Geheimnisse offenbart worden: מפני שכל גנזי חחכמח כולן פיסולין י בידו In den Hechalot kommt unter den acht Namen ebenfalls ein ähnlich lautender vor: םגנסגיאל• Aus den Citaten bei Salmon b. Jerucham und den mystischen Liturgien (s. S. 79.71) erhellt, daß er auch