Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Die mystische Literatur in der gaonäischen Epoche
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 143 (sequence 4)
- Language
- German
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Wissenschaftliche Aussätze. 143 eine buchst«bliche und eine allegorische Erklärung habe. Er wich auch von der Erklärung der Juden (im Allgemeinen) ab und von ihrer Vergleichung Gottes (mit der Kreatur) :וכאן.לזעם אן אלתוריד!' טאהרא רגאמהא ותנזילא ותאוילא האלף! בתאוילאתה 169) עאנלד' אליהוד ווזאלפהים פי־■ אלמשביה). Die. mutazilitische Allegoristik tritt noch deutlicher hervor bei der Trete der Makarijar Scharafiani berichtet von den Anhängern derselben: ״Sie bezogen Alles, was in der Thora von dem Verlangen, (Gott) zu sehen, vorkommt, und die Aussprüche: ״״ich nahte Gott, Gott kommt) Gott erhebt sich in die ־Wolken, er hat die Thora. mit seiner Hand geschrieben, er sitzt auf dem Throne und Anderes" ", dieses Alles bezogen sie auf einen Engel, vermittelst dessen Gott mit den Propheten gesprochen." — Der Urheber dieser Ansicht war Benjamin Nahawendi. Er lehrte sie diese Weise, daß alle Verse in der Thora, welche-eine Vergleichung Gottes enthalten:,,einen allegorisch e n S in n habenמ(יל צאדוב הדה אלכלקאלה הו ■בהיפלין אלנהאוהדי —.״ אן אלאיאת אלנלתמואבהד פי אלתוריה' הלהא נלאולא (das.).. Dasselbe theilt auch David Jbn Mrrwan Almokammez, der Verfasser der Häresien (im Hadassi's Auszug in Eschkol Ha-Kofer No. 97), von der Magarija mit, nach Anleitung Benjamins: וספר1 גם (דוד בן גללו־אן אלנמןנלץ) בעד אלנלגדיה (נלגריה .1) — הי לא הם נלוסיפין •בדנליון הי אם בספורי ד!תרלד! אעול ספרד! הפעווטט נלפרטוים ובלבררים ,-ועוד, אובלרים הי הם ספורים לנלקצת הנללאהים ל גל הם הלא הנללאך י אטור ברא אה העולם בנלאנלר בגינלין הנהאלהדי Wir haben also hier-dieselben Erscheinungen wie in der islamitischen Theologie oder Quafi-Religionsphilosophie, die Beseitigung aller anthropomorphischen Vorstellungen von Gott, nicht aus philosophischen Postülaten heraus, sondern weil sie mit dem streng zu fassenden Einheitsbegriffe (Tauchid) im Widerstreit sind, d. h. aus mutazilitischen (mohammedanischscholastischen) Gründen. Die bildliche Sprache der Bibel, die von den talmudischen Weisen richtig gefaßt wird, als für das menschliche Verständniß berechnet — ל־ כדי לטובר את האוזןwird von den jüdischm Mutaziliten allegorisch gedeutet und ein Engel als Mittler angenommen, den die anihropomorphische Ausdrucksweise im Auge gehabt haben soll. Unter der Hand wurde Gott nicht als unmittelbarer Weltschöpser angesehen, sondern diese Function wurde ebenfalls auf einen der Engel übertragen, und hiermit ein.Hauptdogma des Judenthums geleugnet. Wann Juda der Perser oder Jodaan gelebt hat wird nicht angegeben, aber wahrscheinlich v o r Benjamin Nahaweudi. -da David Mmokammaz und Scharastani die von demselben 11*