Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die mystische Literatur in der gaonäischen Epoche
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 108 (sequence 6)
- Language
- German
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W v Wissenschaftliche AuMtze, in der. .arabischen. Sagenwelt, erhielt,- wurden. auch. jüdische Agadisten auf ihn aufmerksam und. verwandeln ihn zu mystischen Zweckenindem sie ihn mit Melatoron identificirten. .י:!«:-׳::׳:-,.׳ , s Kann demnach die übertriebene Glo.rification des HenochMetatoron nicht aus der talmudischen ,Zeit stammen, so. kann mach weniger-der. grobe Anthropomorphismus, wie er sich im Schiur-Kömah sp ,Widrig ausspricht,, im talmudischen . Zeitalter, feine. Entstehung ׳ haben. ,,,Ho sehr auch feie Agadisten hin und wieder Gott menschlich sprechen lassen, so gilt ihnen doch als höchstes Dogma, daß -,oben nicht »sitzen, nicht Neid, nicht, Reibung, nicht Gliedmaßen, nicht Ermüdung,Vorkommen" ולא MSP,גנלילד .דאין־,למעלה. לא ,יטויבח ולא תחלמז ולא,<נולן6 ולא:;עקוי (Chagiga16 ״,,.a)־i So wie der Talmud beharrlich, den christlichen und gnostischen Dualismus (מותי לעוויות) bekämpft, eben so sehr ist er entschieden gegen die Gliederung,. Zergliederung und Messung des göttlichen Wesens, Wie peinlich haben die Targumisten in der talmudischen Zeit bei den Uebertragungen des Pentateuchs jeden, Schein von Anthropomorphismus zu vermeiden gesucht! Es wird sich, weiter zeigen, daß dieser grobe Antropomorphisrnus, diese Mug'assimah sich unter arabischem Einstusse ausgebildet hat. Hier,. wollen wir das negative Resultat abschließen, daß das mystische Henochstück und, das Schiur Komah nicht der talmudischen Zeitepoche angehören,?önnen. . : Dieses Resultat wird auch durch das Colorit des,hebräischen Stils, das, sich durch die genannten mystischen Compositionen hindurchzieht, ,bestätigt-^ Das. Hebräische erscheint darin-biegsam und,gewandt gehalten, mit vielen Abstraktionen versehen, nicht selten mit poetischem Aufluge. .Man vergleiche auch nur folgende Beschreibung, von Metatoron's ׳Größe, und man wird sich überzeugen, daß der Stil nachta.lmudisch klingt und an die voeranischc Schreibweise erinnert.: :גדלתי כהאו,מחוד כפא׳, וחלבתי כבודו מחוד.כבודי׳ .חפבתדבטולו ללפידי אעו וכו׳ עצמות גופו לגחלי אול י;טזנלתי.פניו כמלאזץ בזק :ואול.;עפעפיו באול לא כעדר — .טובעים ,עולים ,נתחי. .בידו. לפקוד לחם בכל לעוון פקודי דבלי לחטופיל בדבלי גאים עדי אלץ ולחגביח בעויח 'טופתי טופלים עד למלום . In den Hechalot kommt sogar ein poetanisches. Stück:...vor:!!האדלת: וחאמונח .לחי. חעולמים ד!בינד ודלבלכד! :ובו'., Die mitgetheilten Auszüge aus den Hechalot und namentlichaus' dem letzten Theil reflectiren'ganz entschieden den' nachtalmudischen Stil. .— Man kann noch als Beweis für, nachtalmüdische Abfaffungszeik.des genannten Literaturkreises die L ehr-, sächcr ansühren, welche derselbe als üblich voraussetzr. Neben