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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1859-01-01 · Heft 2 · p. Seite 73

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 2
Article
Die mystische Literatur in der gaonäischen Epoche
Date
1859-01-01
Page
Seite 73 (sequence 7)
Language
German
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- Wissenschaftliche Aufsätze. 73 לענותו und die Wendung וקבל על נפשו טוידדג בעובדי אלילים. Weil er sich dem Tode geweiht hat, darum soll er geheimnißvoller Offenbarung gewürdigt werden. Erinnert aber nicht dieses Moment an die Einkleidung des andern Hauptwerkes der Mystik, welches den Titel die ״Hallen" (דבלות) führt? Die sich durch das Werk hindurchziehende Scenerie ist, daß ein römischer Kaiser (Lupinus) mehrere Tanatten hinrichten taffen will, als Sühnopfer für die Unthat der zehn Jakobsföhne an Joseph, und R. Jsmael steigt in den Himmel, um zu erfahren, ob der Rath unabänderlich ist. Man könnte also daraus sölgern, daß auch die Hechalot mit dem-Henochstücke zusammenhinge. Wie Metatoron R. Jsmael die Geheimnisse der ״Maaßbestimmungen" offenbarte, thcilte er ihm auch die Geheimnisse über die himmlischen Hallen mit. In der That führen die Hechalot in einem Codex der Oppenheimer'schen Bibliothek (1061 Q) den Titel Buch He n och (הפר חנוך). Und Jalkut RZubeni citirt einen Passus aus den Pirke Hechalot, worin zugleich etwas von Schiur-Komah und ein Stück aus demHenochfragment vorkommt. ((אנלל ל׳ ישמעאל סח לי ממטלון של דפנים בשעד שעלד משד לנללום צוד דקב״ד־ אותי ונתן לי משיעור קו מ ד שלו ע' אלק <ולםאות—למד נלשד דתורד בשבעים פנים של ע' לשון ובארבעים יום,למד משד דבל ובשעד אחד שבחד שלח לדקב״ד יפיפיד של דתורד ולמדד עמו עד שנתנד לו במתנד (פרקי דבלות) (Jalkut Rsubeni p. 100 d). Ein langes Citat aus Z i u n i (13 ff.) und bei I e sai a H o r w i tz (46 של״ד a b) aus den Hechalot über Henochs Verwandlung in einen Engel und über dessen siebenzig Namen ist verbo tenus gleich einem Passus im Henochstücke- — Obwohl durch Jellinek's Veröffentlichung der Hechalot aus zwei Handschriften (III, 84—108) uns mehr darüber bekannt ist, als früher, so besitzen wir sie doch weder vollständig noch in guter Ordnung. Aus R. Hai's Angaben wissen wir, daß cs zweierlei gegeben hat, große und kleine Hechalot (דבלות לבתא, דבלות זעילתא Responsum R. Hai im Sammelwerke Ta am Sekenim von Elieser Tunensis p. 56; Aruch Artikel אבן דנלנוגעת, En Jacob zu Chagigah II); aber wir wissen nicht, wodurch sich die beiden unterschieden, was in dem einen und was in dem andern enthalten war. Einen und denselben Passus citiren die Einen aus den großen, die Andern aus den kleinen Hechalot. Ferner vermißt man Stellen, welche Spätere aus den Hechalot citiren, in den uns vorliegenden Stücken. Das große Stück, welches Jellinek edirt hat (aus einer Handschrift vom Jahre 1042) und die Ueberschrist דיבלות לבתי

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