Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Zum Tractat Abot
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 428 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2829132-2829220-2829232-2856105--04508-2856148- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
428 Wissenschaftliche Aussätze. auf ihn durch ein הוא היה אונלר zurück; Perck 5 macht bis Mischna 20 nicht einen einzigen Autor namhaft. Noch mehr aber tritt hier die Differenz in Inhalt und Anlage hervor; die srüheren Perakim bringen ethische Sprüche, der fünfte Pcrek an Zahlen angcreihcte Gnomen: Zahl und Zahlenordnung bilden hier den leitenden Gedanken, von I — 7 ist nach der Zahl 10, von 7—10 nach der Zahl 7, von 10—10 nach der Zahl 4 geordnet. Diese Redactionsweise, ist wie von anderswo bekannt, Las charakteristische Zeichen der von R. Nathan redigirien Hagada^); es ist daher mit vieler Wahrscheinlichkcit R. Nathan als der Rcdacteur dieses Pcreks zu betrachten^). — Aber auch die anderen Perakim gehören in der uns vorliegenden Rcdaclion nicht Rabbi an. Daß Pcrek 2, 1—8 von späterer Hand hinzugesügt sei, wurdeschon von alten Autoren und zwar als eine הוםפה לכבוד בית רבי erkannt; Spätere führten die Kette der Synhedrial- Häupter von Rabbi ab wieder fort, und da hier nicht nur von dem Sohne. Rabbis, sondern auch von dessen Enkel Hillel Sprüche angeführt werden, so ist diesem Zusätze eine Zeit, mit dem, dem R. Iehuda Nesia, Enkel Rabbi s, angchörcnden halachischen Zusatze Aboda Sara 3, 0 (vgl. das.) anzuweisen '׳). — Nicht minder zeigen die anderen Perakim von späterer NeLaetion; sse bringen Autoren, die entweder sonst in der Mischna nicht vorkomme!; oder die später, als Rabbi lebten und also nicht Vorkommen können. Zu Ersteren ziehen wir zumeist manche Zeitgenossen Rabbi's, die in der Bcraita und sonst häustg genannt, in der Mischna nie angeführt werden. So .(״ר״א הקפד 21 ,4 ,ר׳ ישג־עאל בכו של ר' יוסי 7 ,4 ,ר' יעקב 16.17 ,4 Nicht wenig befremdend dürfte auch in einer von Rabbi redigirlen Mischna der 4, 0 angeführte ר׳ יונתן sein: Mischna und Toscsta kennen nicht diesen Autor"). Wir schweigen davon, daß sonst wenig genannte Autoren svgl. 3, 6. 4, 4) hier Vorkommen, und wenden uns zu der noch mehr befrciudcnden Erscheinung 4, 15 ר' ינאי; dieser 3) Vgl. Zung, Gottesd. Vorträge S. Ol. 4) Der Lchluß des 5. Pcreks ist jedoch ein späterer Zasatz; vgl. R. L. Heller 5. 21. ü) Daß dieser Hillel, wie R. Menachem di Dano erkannt, der spätere Hillel sei. ergibt der Zusammenhang und-werden wir im folgenden Aufsatze hieraus zurückkonimen. 0) Die zwei zuletzt genannte:» Auloren waren spätere Zeitgenossen Rabbis, dieses scheint auch von -ppר' ׳ (der also nicht mit dem Gittin 14 Genannten identisch ist) angenommen werden zu müsse». 7> Abot di R. Nathan Per. 3» hat jedoch;ru יי.