Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Ein exegetischer Versuch über Sprüche Sal. Kap. 30 und Kap. 31, V. 1-9
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 382 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2829132-2829220-2829231-2856047--04452-2856083- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
382 Wissenschaftliche Aussätze. Name למואל ist näinlid) ebenfalls f i n!ן i r t and kann vassend durch ., s^atthald" wieder rieben werdet!.) Diese (vrinahuuu־ gen waren gerade vor Wallust einerseits und vor umuäßigeln benutz berauschender Getränke an ererseits. Hier (2*. h, 8, 9) wie oben (V. U\) erscheint der Armen Neckt gefährdet, aber im Gegensätze \\1 der darr gerügten Bedrückung der Armen wird hier mit Zartsinn für Linderung ihrer Natb gesargt 1B7 ,6 ׳) und ihr Neckt gewährt. ~~ König ״Gatthald " ist ferner bcstinnnt tnit Tapferkeit gegen andere Könige zu ^elde zu ziehen 3), was der im vorigen Kapitel gebrandmarkte König nicht vermachte, vgl. die Bemerkungen zu M. 30, B. 22 — 1־S. Es wird aber auch hier die Summe der königlichen Lebensweisheit als mütterliche Erbschaft dargestellt, und damit tritt der Autar wieder geradezu der im vorigen Kapitel geschilderten Zeit in Gegensatz, deren Laster ja daher stammen. das; ,.sie die Lebren der Mutter verachten" (2\ 17). Endlich führt fiel) dies Stück, wie das frühere Kapitel als יכו א:, als prophetische Verkündigung", ein und es giebt wohl keinen beißenderen Spott ans den im hach-׳ müthigen Praphetentane redenden Weisaeitsdünkel svgl. Kap. Nh. V. 1 — 6 u. d. Erkl. dazu), als daß ein paar sehlidite mütterliche Ermahnungen, nach dazu im ängstlichen Taue der Mutter vargetragen, mit dem hochtönenden Namen einer ., Verkündigung" be zeichnet werden. Wörtlich übertragen, würde das Stück lauten: D. 1) Warte Lemuel's, eines Königs, M eine Berkündigung, -'I damit ihn gezüchtigt ף hatte seine Mutter. 2) Wie/) mein Sahn! wie, Sahn meines Leibes! wie, Sahn meiner Gelübde! h) hl Wir brauchen alsa auch hier nicht mit Zeiger in die späte Grieckenzen hinabzuskeigeil. die ..trübe Anschauung" war auch in der alten 30 it begründet unfr die vielen neuen Wörter und gormen" kämmen wähl;uin Theil wenigstens auf Necknung mangellursten 'Verständnisses.!) Der weggebliebene Artikel, wegen dessen die neueren Erklärer den pemuel nun Könige von Massa macken, bestimmt mick, ihn in das Reick der Dicktutlg zu verbannen. Dann ist er eben ungeacktel seines varangegangenen Namens neck immer ein u n h 0 fr i m tn rer Köllig und darf keilten Artckel ha-- den. vgl. a lull icke Weglassung des Artikels ssuwd. 'W, 11. 2) Vgl. die cinlciteuren Beinerknngen. N) D. i. ernsthaft rügend belehrt; dies ist die Geuildbedeurung des Wortes. 11 Aöortlick: Was willst du thun? Sckreckensrnf einer amchch besorgten Mauer.;>) Ucher die Sitte der granen. beim Gebete uin Kinder fromme Gelübde zu lbun. vgl. 1 Sam. 1. 11.