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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1858-01-01 · Heft 9 · p. Seite 337

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 9
Article
Ein exegetischer Versuch über Sprüche Sal. Kap. 30 und Kap. 31, V. 1-9
Date
1858-01-01
Page
Seite 337 (sequence 9)
Language
German
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?öiffcufet)aftliche Aufs0!)c. 337 des •Streben* auszndrücken, n>ie Icutcrce 580n inrl dem Artikel ve!׳. fcbcii, um einen Thwux ju bezeichnenden׳, die* Attribut de* Wolf* suchenden ganz außerordentlicl!, gewissermaßen /ja tarn)*' zukomrne. Ußl. ttlciftcL 3, 1. — Endlich braucht auch das letzte Wort unsere* Verses ראניל nicht ander* punetirt zu werden. Wie Geues. 3l, 10 bedeutet das Verbum auch hier, wo es besonders in der starken Eonjug. gebraucht ist. .,ausreiben" mit der Nebenbedeutung des nutz, losen Ausreiben*. — V. 2.-בל שאיי1 אנטדם — ניאיש , vgl. Ics. 52, II. — V. 3. Die zweite Bersl!alfte ist der ersten subordinirt. insofern ne die gedachte ffolge der negirten erste!) Hälfte enthält, t!nd ist so durch jene Negation natürlich ebenfalls negirt. Das Wissen der Heiligen ist die twenigstens deunals eingebildete) ffolge der Weisheit. Ei!! solches Beziehen der Negation aut ein anderes Wich gibt aber Geiger kein fficcht dasselbe im V. 1 zu versuchen, wo auch nach seiner Lesart.und Erklärung die Negation nicht deutlich ausgesprochen wäre und nur in! Begriff de* Berbi läge. . Tie H eilige n sind hier nicht Engel und!!euch weniger wie Bertheau und Baihinger meinen, der heilige Gott selbst, sondern, wie Nun!. IN. 7. Menschen, die wegen ihrer Heiligkeit besonderer Gottesnähe gewürdigt werden. Propheten, ebenso K. 0, o. tu: ..Erkenntnis; der Heiligen nur ist Einsicht". — B. 1, ogl. d. Eint, zur ganzen Strophe. Das Aufsteigen zum Himmel kann eben nur von den! hypothetischen menschlichen Schöpfer ausgesagt werden, nicht von Gott, noch we!!!ger paßt auf diesen die Jvracie nach den! Sohne — Auch darf man nicht etwa glauben, das Aussteigen solle dazu gedient haben, um sich int Weltall u m z u f e h e n; denn es werden bald darauf sch öpseri sehe Thätigkeiteu erwähnt. — Wieder h erunter g e st iege n soll er sein, ״um-die Enden der Erde festzustellen". — Den Wind gesammelt in seinen Fäusten hat der Schöpfer, wie er lvusaj. -10, 12l ״das Wasser mit der hohlen Hand gemessen hat/' Der Wind ist hier der Hauch Gottes, der Genes. 1, 2 über den wassergleich.wogen den Elementen schwebte und dann, von der Hand Gottes maßvoll auf die einzelnen Gliedernder Schöpfung vertheilt, in diesen als ge׳ stattendes Lebensprineip wirkte. — Eingebunden hat er das Wasser, welches Anfang* in! Uebermaße die Erde ühcrflnthete, zum Thei! wie in ein Tuch, indem er einen Thcil desselben verdunsten ließ, wodurch (Genes. L, 6. 7) die erste Scheidung zwischen den Gewässern entstand. Dies Tuch, in welches das Wasser eingebunden ist, wird Hiob 38, 9 näher bestimmt als Wolken und Nebel.— ffestgestellt hat er die Enden der Erde, indem er nach

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