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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1858-01-01 · Heft 8 · p. Seite 295

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 8
Article
Aristeas
Date
1858-01-01
Page
Seite 295 (sequence 15)
Language
German
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'}lriftoa#. 295 Olvifica❖. — Und ein derartig Verbältnist tritt a»ch bei den Spbillinen hervor: sie geboren in den Bereich der alerandrinischeu Hagada und sind nur sür jüdische ^eser verfaßt. Diesen wollen sie dartbnn, wie der an sich klare «Gedanke an die Witt־ beit Gottes sich dem denkenden Weifte von selbst ausdringe, und daher bei den früheste» Denkern sich!Eingang verschaffte. Wir müssen uns bier ans diese Andeutung beschranke» und boffen die nähere Ausfnbrnng bei einer ander» Gelegenheit d» geben. Neben dem bagadischen Motive bietet-sich in Aristegs anch ein geschichtlichem Moment dar, dam nicht obne Winsinst ans dessen Gntstebung gewesen sein mag. Die Sage, die b. Schrift sei »11« ter Pbiladelpbus ine (Griechische übersetzt worden, war bei den Inden Alerandriens allgemein verbreitet; sie wallsabrte.», tote Pbilo (Vit:1 .Mosls II.) ei'yfblr, an einem bestintnue» Tage nach der Alerandrien bernbrenden Insel Pharos, »in sie!» freudig der an diesem Orte vor sich gegangenen Uebersetznng xn erinnern. Pbilo selbst erzählt de» Hergang der llebersetznng in minder pomphafter Weise, er gedenkt nicht der Anzahl 72 als der der Uebersetzer, läßt ihnen nicht die großen (vbrenbezengnngen von Seiten des Pbiladelpus widersabreit, atteb weist er nichts von der LoSkanfung der gefangene» Inden durch den .gonig und an» derer von Aristeaö mit Vorliebe erzählten Attszeiebnungen'). Hingegen läßt Aristeas einen Punkt als zweifelhaft durchschimment, über den Pbilo mit der über;engnngsvo!l!!en Gewistbeit spricht. AristeaS erzählt, Demetrius habe sie Verwünschungen gegen den anssprechen lassen, der je etwas an dieser llebersetznng änderte (S. 291). Die Erfindung solcher ängstlichen Vorsorge für die Integrität der griechischen Version läßt eine Wirklichkeit »btteit, die diese Vorsorge wach rief, lind in der Tbat mochte, so lange man in Alexandrien den bebr. Text verstand, siel» bei Viele» daS Verlangen äußern, die dem Originale nichts weniger als vollständig entsprechende Uebersetznng an mebreren Stellen, zu rcctisiciiens). Diesen Bestrebungen will Arifteas entgegen- Es liegt datier sehr wenig sür die Vebauvnwg vor. Vbilo i>»i׳e den Arifteas benützt. Hingegen nennt׳ itni goseohus!Altertbüni. 12, 1 1?־u!b schreibt ihn an mancher Stelle wörtlich ab. Die Beraita Megitla 1 n »veist von 72 Uebersegern ft.!vgl. unsere Vorstudien tu der Sevtuaginta K. I.) 5) lieber die Mängct dieser unter dem Namen der Sevtuagima bekannten Ueberseyung haben wir an anderen Srten gesvrocke» Ztvar schlich sich durch

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