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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1858-01-01 · Heft 8 · p. Seite 286

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 8
Article
Aristeas
Date
1858-01-01
Page
Seite 286 (sequence 6)
Language
German
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280 '•MrijNiKv kurzem Schweigen: ״Wenn Du uici'te gegen die Würde des Reiches beginnest und uistst im eireln und uiiuüuen Aufwandc verschwendest, sondern durch Wobltbaten die ütcbc Deiner 1111־ terrbanen Dir;11 erwerben suchst. Abme Gott nast׳, der die Ursuche alles Guten ist." ״Wie gelangt man;nr Meiischenfteundschafts" Durch die Betrachtung, inner welchen Leiden der Mensch erstobet und bcranwächst. Bedenkt man, daß das menschliche Leben reich au Schmerlen und .Kämpfen ist, so wird mau nicht schnell mit Anklagen und Bestrafen sein, sondern sich vielmehr;ur Beber;ignng neigen, sowie Gott erbarmend ist. ,,WaS ist;nmeist Regierenden nörhigV‘ Unbestechlichkeit und Mäßigkeit, Gerechtigkeit jedem Benne vor;ielwn und Gerechte lieben. ״Welches ist das äußerste Ziel der Herrschaft's" Dich selbst' beberrschen; dann wird niobt Stol; auf Mastst und Rubin Dich beschleichen, noch wirst Du was Deiner unwürdig je begeben und Du wirst auch den Wunsch, Biele Dir;u unterwerfen von Dir weisen. Wie verschaffen wir unS einen nicht durch Träume getrübten Schluss Du fragst, errvicderte der Angeredete, schwer;11 BeantwortcndcS. Im Schlaf sind wir nicht unserer selbst mächtig und vermögen niststS gegen das, was uns in Umi widerfäbrt, sondern werden von einem dunkeln Getüble geleitet und wir glauuen Manches wabr;uuebmen, wie es sich uns;ufällig darstellt. So scheint cS uns mitunler im Schlafe als fallen wir in's Meer, sind;11 Schiffe, fliegen in die Höbe, begebe» uns nach andere» Drleu und dergleichen mebr, das wir beim Erwachen als nicht geschoben erkennen. Was mir jedoch bierüber scheint, will ich versuchen mit;utbeiicu. Nimm, o König! in Worten und Tbaten in jeder Weise die Gottesfurcht;um Ziele. Dein Bewußtsein sagt Dir, daß Du der Tugend folgtest, an Bernunslwidrigeni nicht Gefallen flndest und nistst auf Deine Macht troßend die Gerechtigkeit verlebest. Nun kebrt aber der Seele;umeist das im Schlafe;urück, womit sie sich wachend beschäftigt. Wer daher wastieud Gesiuuung und Thal auf Edles gerichtet und in sich Ruhe fühlt, der wird diese Ruhe auch im Schlafe finden, so wie Du, o König, Dich stets solcher inncru Seelenbeschwichtigung erfreuest. 4) 4) Die Antwort schließt nict>c feiten mit solcher feinen Wendung, besonders wenn die Persönlichkeit des Kongs in das Bereich der Frage oder der Erwiderung gezogen wird.

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