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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1858-01-01 · Heft 8 · p. Seite 287

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 8
Article
Aristeas
Date
1858-01-01
Page
Seite 287 (sequence 7)
Language
German
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',HrtftoiK'‘. 287 Wie faiuK id) c& au, das; id> mditfc nu'inrv unwürdig l'f־ siebe? iMicfc ftetd auf X'cincu Rubm und Deine Maebt, auf das; Du ilme» gemäß denkest und svreebest. Erlenne ferner, das; die von Dir Beberrsd'ten über Did׳ nadtdenkcn und spred'en. An Dir darf gar nid'ts verstell! erid׳,einen, der Rang, den Du einnimmst, las;! keine Verstellung \\\. — Deel! Du bist ein König in Wabrhoit, Deine Tugenden madu'ii Die!׳ der Herrschaft würdig, die Gott Dir verlieben. ״Wem sollen wir zumeist mit Liede ergeben sein?" Den Elter», denn Gott selbst erlies! ein großeo Gesetz über die Einfurdst vor den Eltern, Hierauf den Freunden: er (Wort) nennt den Freund Dir gleid> in Seele-ft. Und wie trefflich handelst Du, der sidt die Freundsd'asl Aller erwirbt. ״Wie sichern wir uns vor Verdruss?" Wenn wir der Gered)» tigkeit folgend Niemanden verletzen und Jedermann nützlich sind. Die Abwendung der Nebel aber, die au her uuserin Bcreid'c liegen, wie Tod, Krankheit n. s. w. ist in der Hand Gottes, an den wir u»o im Gebet wenden f.זנ;־׳ ״Was ist der börbste N.u m?" Gott kbrsnrd'teu, und zwar nicht durch Gesebenle und 7 orer, sonder» durch Reinheit der Seele und!׳eiliges Nadtdeuken, wie von ihm Alles nach seinem Nathsd'lnsse regier! und geleitet wird. ״Wie erwerben wir uns Furchtlosigkeit?" Durch das Bewusstsei», nichts Böses begangen zu habe». ״Welches ist die gröste Nachlässigkeit?" Sorglos sein um die Erziehung nuferer Kinder. Wir beten stets zu Gort, nid)t sowobl für uns aie> für unsere Kinder, das; es ihnen gut gehe tund die gute Erziehung ist ein bobes Gur». ״Wodnrd׳ lieben wir das Vaterland?" Durch den Gedanken, es ist sd'ön in der Heimat zu leben und zu sterben. Die Fremde hat für den Armen Veracblung, für den Reichen Zurücksetzung. ״Wie wird die Einlrad-t in der Ehe bewahrt?" Das weibliche Geschlecht ist voll Selbstvertrauens und fübrt aus, was eS sich vorsetzt. Dod׳ ist eö and׳ wieder wandelbar in feinen Beschlüssen und schwach. Daher muß man eö nid)t zum Widerstande reizen, sondern eö mit Besonnenheit behandeln. Das Schiff nimmt 5) Vielleicht eine Anspielung auf Levit. 19 oder Deut. I.'J, 7. Davorhergehende, über die Ehrfurcht vor den Eltern, bezieht sich, wie leicht zu erkennen ist, auf das fünfte Gebot.

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