Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 7
- Article
- [Die von Dr. R. Petermann ...]
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 276 (sequence 4)
- Language
- German
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276 Notizen. einem südlichen Arme, eine kleine halbe Stunde westlich von Jerufo Der letztere Arm, der Wädi Hanieh nimmt namentlich den 2 Ahmed und den Wädi Bettir ans und vereinigt sich mit dem N arme, dem Wädi Sätäs erst etwa 11/2 Stunden unterhalb Ss Der Winterbach tritt dann bei Artus ans dem Gebirge heraus, , fließt bei Jbna ins Meer. Es befremdet mich in hohem Gre daß der Einschnitt des Bodens für diesen Fluß, welcher schon Bettir und Kalönieh das so scharf ausgeprägte Aussehen eir Winterstroines darbietet, und der auch noch bei Ain Schems E rolle hat, mir entgehen konnte, während das Bachbett bei Esd> mir aufsiei. Die Bemerkung darf nicht vorenthalten bleiben, d, man auf dem Wege von Iafa über Esdud nach Askalän! eigentliche Ebene nicht übersiebt. — Zwischen den Sandhügeln, d etwa auf eine halbe Stunde Entfernung die Meeresküste begleite und dem östlich zunächst anstoßenden Wellenlande gewahrte ich ein, von N. nach S. sich ausdebnende große Mulde, in die ich erst nahe bei Saber ostwärts binabsah. Wie oder wo sich ein Bach durchwindet, war nicht erklärlich, und auch mein Führer, auf dessen Worte ich übrigens wenig Gewicht lege, wollte wissen, daß kein Bach vom Gebirge ununterbrochen ins Meer lause. Damit mag man zusammenhalten was Ritter schreibt, nämlich daß Philistäa in der Regen» zeit vom Gebirge herfließende Wasser erhalten möge, die aber aus dem weiten Laufe bis zum Meere in dem lockern Boden durch den Seitendruck in ihren flachen Thalsenkungen ohne tiefer eingeschnittenes Flußbett verrinnen, und größtentheils durch natürliche oder künstliche Irrigation ihrer nächsten Thalumgebungen schon aufgebraucht sind, ehe sie noch als fließendes Wasser ihre Mündungen zu andern Wädi'S oder gar zum Meere erreichen. Hierbei möchte ich nicht unerwähnt lassen, daß ich im Süden von Ak!r, sowohl westlich als östlich von Mochär, über einen Graben ritt, der gegen das Meer hinzog, eher in der Richtung gegen Jbna. als Esdud. Uebrigens waren Alle, die ich in Bot - Dschibrln befragte, darin übereinstimmend, daß das Winterstromwasser wirklich ins Meer und nicht auf dem Wege dahin sich in den Boden verlaufe. Bei Akür kann die Wassermasse selbst vier bis fünf Tage lang so groß werden, daß kein Mann auf dem Rosse hinübersetzen kannt. 3) Das Wassergebiet des Samt. Es beginnt westlich von El» Chadher bis Terkümieh. Das Hauptthal als Wädi Amsarr zieht von der Nähe El-Aasäns hinunter, verläuft dann in einer Ebene gleiche- Thal, den Wädi Samt, krümmt sich beim Tell Sakariäh