Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Autorschaft, Abfassungszeit und Composition der Halachot Gedolot
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 227 (sequence 11)
- Language
- German
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Wissenschaftliche Aufsätze. 227 in den H. G. lautet: וכל אילן רכאלי (דכאלי.1) לגמדית טרפיר! ועיציו וכיסאני לישנא (Piaang-Mnsa) והד־ סארי משרשין ריליה כגון סדי דרבנן רמקרו שאהדנו. ואינון קינדבריס (?) ושושמו הגי בורא פרי 6 9) האדסה). — Er rrwäbnt eine persische Speise סכבג — die aus Fleischschilitzcln Essig und noch andern Ingredienzien fr»'■׳ sicht (Vergl. Freitag. Lexic. II 333). Die Stelle lautet: וכן תחלי וכן בסבו. (סכבג.1) מדקיניהי ממעלי שבתא ומשדי בהן הלא כשבתא. 3) Er beruft sich auf den babylonischen Usus: והאידיא בתרתין 52) מתיבתא הכין פוסקין בטרדת d), einmal gegen den palästincn׳ fischen Brauch. In Palästina war nämlich der Brauch am Neujahrs- und Bersvlmungstag im Gcfrclc Formeln cinzuschalten (Dcrgl. Masecheth Soferim c. 18): ואין מזכירץ זכרונות בשלושה ראשונות ובשלושה אחרונות אלא ב״ב ימים טוביב של ר״ה וביוב תכסורים לבד ואף באילו בקושי התירו. In Babylonien dagegen scheint man in manchen Gegenden noch Scheu getragen zu haben, Bittformein und Pijutim in die Tefilla cinzuschalten: ומהכא לא שבקין רבנן למימר מעומד ואפי וברנו לחייב במנן לא אמרינן וכ״ש זכור רחמיך וכבוש 9) כעסך במודים לא אטרינן a). Daß מעומד eine Pisutordnung für einen Festtag ist — auch מעמד genannt — ist setzt nicht mehr zweifelhaft. 4) Der Berfasser citirt zwei babylonische Autoritäten di« nicht Eaonim waren: Iehuda Alluf aus Nahor Pakor, der eine Decision für die Gemeinde von Baffora getroffen hat. und R. Huna Alluf: ד ב צרת (I.והכין אמדו משום ר' יהודה אלוף דמנחר פקוד (סקור י — .),!24) ביממא רשות הרבים ובליליא דאיכא חראסי ככרמלית דמיא ומר ר' הונא אלוף היה פליג אמר דאודיתא כדי שביעת גרון (i&cj. — Einer gutachtlichen Acußeruitg könne» diese Stellen nicht entnommen sein, da Response» stets von den Gaoniin und nicht von den untergeordncten Allufin ausgingen. Folglich hat sie R. Simon Kairo in Babylonien vernommen. Aus diesem Allen folgt, daß R. Simon Kairo in Babylonien gelebt hat, daher ist cS in Ordnung, daß er auch ״Simon der Babylonier" genannt wird (Kol-bo Hilchot Abel gegen Ende): אמר ר׳ שמעון הבבלי אתתא דמית גברא לא לישדר מאן דמברך כסא דברכתן. (Die Paralleistcllc findet sich S. 35 b). — R. Simon Kaira muß sich aber auch in Palästina umgesehcn haben, da er den Jcruschalmi kennt und citirt (Dergl. Rappoport K. Ch. I. c.). Das Ergebniß dieser Untersuchung dürste auch Licht über Zweck und Composition des Werkewerfen. R. Simon Kaira (aus Fostat)