Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Notizen zum Leitartikel
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 147 (sequence 3)
- Language
- German
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Notizen. 147 ö) Apokryphen. 1) Da« Buch Judith vder מגלת שושן in aramäischer U eb ersehn» g citirt Nachmani zu Deut. 2t, 14. — Zunz (gottesd. Bortr. der Juden S. 122) sagt, ״daß die bei Nachmani erwähnte מגלח ש1שן ein nicht näher bekanntes, verlorenes Werk sei", es stellt sich jedoch heraus, daß die angeführten Stellen sich mit geringen Veränderungen in dem Apokryphon: Judith 1, 8 ff. befinden (vgl. hierüber und über die Bezeichnung מגלח שוש׳ die Ansichten eines anonymen Kritikers jRapaportj im Kcrein chemed VI, 256—256). 2) Das Buch der Weisheit, ebenfalls in aramäischer Uebersehung nennt Nachmani in der Einleitung zum Pentateuch- Commentare: וראיתי הספד המתורגם היקיא חוכסתא רבתא דשלמה 1 .וכתוב בו וכר 0) Halachische und hagadische Werke: 1) Mechilta Sisra, Sisri werde» bei Nachmani oft citirt. Die Namen ת"כ, ספרא oder auch יי ש ת" כ (zu Er. 29. 36) werden zu gleicher Zeit gebraucht. Die Mechs ^ommt an einigen Stellen unter dem Namen: מכילתא דר' שטעון ב ן יוחאי vor (zu Gen. 49. 29; Er.!4. 19; 22, 12; Lev. 23, 24). -- Zunz (gottesd. Bortr. S. 306, Note a. S. 405, Note o) hielt Liese Mechilta für ein verloren gegangenes kabbalistisches Werk. Landauer (Lit.-Bl. des Orients!845, 6. 184—185) führt jedoch viele Stellen aus dem Werke ס' הרדם oder שער השמים des R. Todros halewi an, die letzterer aus der מכילתא דרש״בי citirt, die aber blos hagadisch. nicht kabbalistisch sind und sich nur auf Exodus beschränken. Diese Stellen sowol als auch die von Nachmani nur zu Exodus angeführten stehen in der gewöhnlichen Mechilta, die allgemein dem R. Jsmael, von einigen aber dem R. Simon ben Jochai zugeschrieben wurde. Noch wahrscheinlicher ist es, daß Rachmani unter מכילתא דר״שבי eine von R. Simon h. Jochai tradirte und in der Mechilta schalmi zu den Psalmen (Ps. 73, 20). Im Jjobcommentare nennt er ein gewöhnliches Targum zu diesem Buche (Jjob I, I; 10,20; 33,2t; 38. 35) und zuweilen auch ein Targum jeruschalmi, welches an einigen Stellen גי ב אוזר in genannt wird. Dieses תרגום אח.־ stützet sich meistens in unseren Ausgaben wieder (zu Jjab 38, 35; zu 18. 12 «was modificirt): zu einigen Litalen lesen wir es nicht mehr, so zu Jjob 2l, 13. — Zu Jjob 33, 21 wird erst תרגום ירושרטי, dann תרגום אתר (in einige» Ausgaben sogar durch Unwissenheit des Copisten : חר,- אונק^וס) genannt; das Eitat aus תרגום אתר steht bei uns im gewöhnlichen Targum, das ander« wird vermißt.