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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1858-01-01 · Heft 4 · p. Seite 119

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 4
Article
Über den Geist des Commentars des R. Moses ben Nachman zum Pentateuch und über sein Verhältniß zum Pentateuch-Commentar Raschi's
Date
1858-01-01
Page
Seite 119 (sequence 3)
Language
German
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lieber den (Nein des Kommentars des R. Moses benNachman rc. 119 DaS (TrUctßofiaxtiv lag gar nicht im Plane Nachmani'ö, eS war ihm mehr darum zu tbun, einen inner» Zusammenhang in den biblischen Schriften nachzuweisen und dein Leser geläuterte Religionsbegriffe beizubringen. Darum »rachen die Erklärungen der biblischen Fragen, die in allen jüdischen rcligionsphilosophischeu Schriften obenan stehen, die Fragen über die Ursachen der einzelnen Gebote, über das Wesen der Prophetie und Wnnder u. s. w. de» Hauptbcstaudtheil des Pentateuch-CommentarS ans. Die Bibel, die sich an das ganze menschliche Geschlecht wendet — so lautet Nachmani's oberster Grundsatz in der 6regese — spricht zunächst in einer der Gesammtheit verständliche» Sprache. Ihr Inhalt ist auch daher so aufzufasscn, wie er sich unmittelbar gibt, ohne jede Beziehung aus ein Höheres und Geistiges. Andererseits aber überragt er, als aus der göttlichen Weisheit emanireud, die Sphäre des gewöhnlichen Verstandes und kann nur an dem Maßstabe des Uebersinnlichen gemessen werden. Jedes einzelne Wort ist der adäquate Ausdruck des höchsten Begriffes, der blos erst verdicktet wurde, um als Be-- zeichnung sinnlicher Gegenstände' zu dienen. Die ganze Lehre ist erfüllt von Verkörperungen der erhabensten Ideen und gibt sich als Refler des Göttlichen knud. Jeder einzelne hebräische Buchstabe ist eine geistige Potenz, die in der geschlossenen Kette nicht fehlen darf"). Durch diese Vergeistigung der Lehre wird aber der natürliche Schriftsinn keineswegs aufgehoben; die Bibel spricht offene Wahrheiten aus und deutet geheimuißvollc an '); sic kann nach אחו מלשון אחור בעבור .היות «יני העשבים רבים גידמים יחי (zu Ge» 41, 2; vgl. £1י har ׳ מקץc col. »12:;(ותרענד. באחו בחבורא באחזור,א ולא אשתח בה; םרורא ועל העתי נקראו חכמי ה&פניס מ ל וו י ם; בעבור שהם יורעים טעם הים באלו הם המרגישים בטליהותו ומתיקותו ובו׳ (ju (Sr. :5ז> u. n. A.: Na cd man ו versucht auch an mehrere» Stelle» die Bedeutung der immina!>1׳r>pm durch eine Zerlegung in die grammatischen Bestandtheite zu zerlegen, so ist Josua den Nun der vorzugsweise Vernünftige, ein Sohn des Verstandes: יהושוע בן נון— בנו; בלומר הנבון בי אין נבון ווזבם במותו או יהיה. ענינו: יהושוע שהבינה מול יה יעשו נון מלפני שמש ינון שמו (zu Ex. :»», II); vgl. noch die Etymologien von יעקב und שרון> (zu Degt. 7, 12), חוי und חורי (Deul. 2, H»), זמזומים (ib) ,מו־יה (Gen. 22. 2); ענקים (!)(um 2;t, 2) פ׳ וישב) שרה, אונן, ער). 1) Einleitung zum Pent.-Comm. und הרשת p. N»—2l. 2) התוהה. תפרש ותהמוז (zu Rum. 2, l). v*

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