Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 7 (1858)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Über den Geist des Commentars des R. Moses ben Nachman zum Pentateuch und über sein Verhältniß zum Pentateuch-Commentar Raschi's
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 118 (sequence 2)
- Language
- German
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118 lieber den Geist des Commentars des R.Moscsbcn Nachinan re. der Geheim lehre — sagt Nachmani — ist cö »übt gestattet, für alle Fragen eine Lösung \\1 suchen, geschweige denn den Laien יי), Die öffentliche Verbreitung dieser Mnstericu ist nicht gestattet׳'), rvic die bloße Andeutung die Unkundigen zn falschen Annahmen verleiten kannr׳). And diesen! Grunde nimmt die kabbalistische Erkkännigswcise bloS eine untergeordnete 2teile im Pentateuch- Kommentare ein,, sie gebt nur nebenber und die Erläuterung des natürlichen Schristsinnes wird an die Spitze gestellt Eine eben so seeundare Nolle spielt die grammatische Interpretation; obgleich stiachme.ni mit Recht als einer der Begründer der besseren und reineren hebräischen Prosa angesehen wird T), und sein Pentateuch - Eommentar in stvlistischer Beziehung für die Späteren mustcrgiltig blieb, so war er dennoch kein (Grammatiker von Fach, und die wenigen Proben, die er von seiner -steuntniß auf diese»! Gebiete gibt, berechtigen zu keinen! bestimmten Urtheil י). 3} *Jicubmaui zu Gen. 1, 4. —!) Drascha Z. 23. —?mi) wurde Wochmatu selbst uon mannen Seiten der Vonvurs gc!nacht, dast er die kabbalistischen lehren oft in unverhüllter Weise vov^ctta^cn 1)abc; vgl. 'Bachna beit Ascher zu Gen. 21,! והבן ה בל ל הזה בי העני; נסתר והרמ״בן ז״ל גררו בפירוש וה-חיב בו הביאוי־ יותר מדאי., und 'Hbvauancl zu 011) ם׳ בראשית. Wm־t. 11 U. 12־uj. 5) (Nachm, zu Gen. 1, I.) הרמז רב הנזק כי י״בח׳ ברש בנרות אין ברש אמת (!) Nachmani ist daher vielen Kabbalisten zu nüchtern und sie wenden sich oft iH'it seinen Lehren dm Anschauungen des Zoiw zu; vgl. Nekanati zr! Nuin 2l. d: כתב הרב הגדול ז״ ל ... 1ננוגימ דבריו לסי הפשט א מ; ב נראה בעיני שיש בזה בור נשגב ובו׳, unb zu Ntim. 2S,! : זידעת מה שנתב בו הרב הגדול ז״ ל באומרו ■ונד וטוביש דברי, לשי הפשיט אמנב דעת חנמי קבלה היא זנד. 7) Bgl. Napoport in der Einleitung zu L. H. Etern's Aufgabe des l^u׳ebl»u p. XX'. S) Die Grundsätze. nach welchen Nachmani in seiner grammatischen Eregese verfahrt, sind zientlich schwankend. Neben vielen guten Etymologien finden sich Ableitungen hebräischer Worte aus dem Cbalidmschen und Arabischen, Derivationen einzelner Nomina aus einem Pronomen und Verbum u. dgl. Einige Beispiele mögen dieß belegen: *ל^גות מסגי חטט לענר־ (zu Deut. 29,17); 11פור von ^1!פר—borgen (zu Vev. 14,4); שהוא רץ־=== ^ךץ=שךץ (zu Gen. 1. 20); בה (במ^פ-----ב^מייב;בו^2----ב^פ lzu Er. 25, 0); דרום — דר דו2 כי דשמש לך ברום הרוח ההוא lzu Er. 20, 1־סהר סהרה כי החתן ימהר ומקדיש לשלוח;(ל לפניי המגחה (zu Er. 22,15);מופלאות=מופת (zu Deut. 13, 2); תתעמר־־־ לא תתאמר ....וכן יקראו בערבי הארון אמיר (zu Deut. 21, 14); מנהש מגזרה חשתי ולא התמהמהתי lzu Deut. l«s, 0); זברני אלהים לבד שזג ----- זה בר טוב- (zu Gen. 30. 20);. יוב^ שבה יוי;?5 כל איש אל אחוזתו ואל משפחתו (zu Lev. 25. 10; vgl. מערבת "האלהות p. 191b. und Tohar ס׳ האזינו cd. Crem. II. f. 503);