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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1858-01-01 · Heft 2 · p. Seite 70

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
7 (1858)
Issue
Heft 2
Article
Ibn-Gebirol's (Avicebron's) Bedeutung für die Geschichte der Philosophie
Date
1858-01-01
Page
Seite 70 (sequence 12)
Language
German
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70 Wissenschaftlich» Aufsätze. dort (vom Nus), was aber nicht, nicht. Daher ist dort nichts Unnatürliches, wie ja nicht einmal in den Künsten etwas UnkunflgemäßeS. noch auch in den Keimen eine Lahmheit (dein Plotin ist es geläufig, die höheren Substanzen Keime zu nennen). Die Lahmheit aber ist ein erst im Gebiete deS Werdens sich Jutragendes, wenn nämlich der Begriff nicht Herr (der widerstrebenden Materie) wird; sie ist nun eine durch Zufall entstellende Verunstaltung der Form" (onn. V, 9. 10). §§. 27 —30. In diesen Paragrapllen weist G. die Zahl und das gegenseitige Verhältniß der intelligibeln Substanzen an den Wirkungcn nach, die wir von jeder derselben in der diesseitigen Welt wahrnehlnen. Alle diese Wirkungen, nämlich von der Wirkung der Natur bis zur Wirkung des NuS. fassen sich ihm in dem gemein, schaftlichen Namen Bewegung zusammen, sind aber graduell verschieden» Bewegungen, so daß auch graduell verschiedene intclligible Substanzen angenommen werden müssen. Denn — das ist nach Munk'S Ergänzungen aus Lein lateinischen I'ons vitae der eigentliche Vordersatz, von dem er auSgcht — di e K örp er selbst, auch die subtilsten, haben kein Princip der Bewegung in sich. Dieser eigentliche Vordersatz lautet nun bei Proklus (inst, theol, XX): näv ydq adUfux xivqiöv ianv 1׳(f htqov, xivtXv di f(cvid or nitfvxev, dX/.d ifn'xijs (isrowia? xivticou. WaS die Aufeinandersolge der geistigen Substanzen betrifft, so ist auch bei Plotin sonn. IV, 4, 15) die Natur die letzte: MaXpoc yuq aj <fv<Ttg xai Uivyijg e<sy^arov qv, sGfaiQV xa'1 7׳«v •61׳ avrtj tXXaiin6[1s»׳«v Xöyoi' 6/5» In gleicher Weise ist der Gebirol'sche'Unterschied zwischen der Pflanzen- und der Vitalseele. der in folgenden Worten angegeben wird: ויתרונות הנפש החיונית על הנפש הצומחות כי היא תדבק בצורות הגשסים ... והנפש הצומחות דבקה בעצמי הגופים, von Plotin fast mit denselben Ausdrücken gegeben: fha 1sj>׳ xov ulciXrjtrxov 1[v<5iv (er hat früher vom tfvuxox gesprochen) ovxen tm ata^tau. Gvfinnfvq^iivtjv, inoxovfisxijt' di (enn. IV, 4, 27). Im Einzelnen bemerken wir, daß der im §. 27 von Gebirol gegebene Beweis für das substanzielle Vorhandensein der Formen in der Seele erst seinen Sinn erhält durch di« Vergleichung mit Plotin. Er sagt: .לולי שהצורות עצמיות בנפש לא היו יוצאות אל הפועל ״Wenn die Formen nicht substanziell in der Seele vorhanden wären, so würden sie sich nicht verwirklichen." Munk bemerkt dazu sehr richtig: Iss könne» taut sensibles qu’inte!ligible9 sont dans Tarne en puissance et selon que celle-ci pencbo rers le eens ou vers

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