Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 6 (1857)
- Issue
- Heft 4
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1857-01-01
- Page
- Seite 152 (sequence 3)
- Language
- German
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152 Recensioncn und Anzeigen. anscheinende Anthropomorphismen zu beseitigen. — Nascht und die anderen- Commentatoren.. hingegen, die überhauptden Vorstellungen, von Engelwesen mehr Eingang ließen, bezogen jene Stelle auf die Engel, wie-rs dort dem-Zusammenhänge nach auch zu sein scheint. Da kann es, wohl heißen ולא תהרות, nicht aber ולא עמידה, ixt Jes. 6, 2 ansdrücklich gesagt ist מרפים עומדים ומוי. — In den Stellen Beresch. r. c. 65, Midr. Ruth ad init. und Schochar tob. zu Ps. 1, wo von Engeln die Rede ist, heißt es eben auch nur?וכי יש: ישיב ה למעלה. — Zu c., 14 bemerkt Munk (p. 64), daß es dem arab. Orig, entsprechend in der- Tibbon'schen Uebers. heißen müsse: ,שם אדה״ר פגוה כמו שבא בכתוב. נגור מן, אדמה. In allen Editionen fehle aber das erste נגור, welches überhaupt aussagen soll, daß Adam ein abgeleitetes Nomen sei. — In der Edit. von 1480 steht jedoch das erstere נגור, dev. Fehler rührt, also nicht von dem Uebersetzer her. .6,-!5 muß cs bei Til'b. heißen: ומבואר הוא שמאמרי הנה עליו וכר. Die Worte ה' נצב zwischen הנה und עליו sind falsch. Die gekünstelten: Erklärungen der Commentatoren, welche hier ein Citat des betreffenden Bibelverses zu finden glaubten, schwinden in Nichts. Der Sinn ist folgender: ״Es ist klar, daß wenn ich hier sage (שמאמרי הנה) über sie.(d. h. über die Leiter) u. s. W." — So will es das arab. Orig., so steht es in der Edition von £480 und so erklären es Scheier und Munk. — 6. Ist. Nach אבן לןשה fehlen in der Tibbon'schen Uebers. die Worte:.כצור החלמיש (arab. כאל2ואן). G. 17. Maiim nach Tibb. Uebers.: ואין זה;א8ל בעלי התורה לבר.:, Chariss sogar: הכמי תורתינו. Munk (p. 68) bemerkt jedoch, daß der Autor.hier unter dem ar.!אהל אלשריעד die Gelehrten aller religiösen Seelen verstehe. Das: Zu den Worten Maim.'s, ״daß Plato und seine Vorgänger die Materie das Weibliche und die Form das Männliche genannt", bemerkt Munk, daß diese bei den Neuplatonikern und Gnostikern vorkommenden Benennungen eigentlich -bei Plato selbst sich wicht finden. Letzterer, gebrauche zur Bezeichnung der Materie blos u. A. die Aus« drücke ״Amme", :״Mutter" u. s. w. und stelle die: Form, d. h. das intelligente Princip, als ״Vater" dar. Dahingegen schreibe Jbn Roschd (in seinem.Auszüge des Organon) jene Bezeichnungen dem Plato zu. Zur:Erläuterung :fügen wir hinzu,. daß: überhaupt der Ausdruck ״Materie" dem Plato erst von Aristoteles und Späteren .geliehen wurde, um das ״Sinnliche" als Gegensatz der ״Idee", des nach Plato wahrhast Seienden, zu bezeichnen. Hierbei unterscheidet Plato:dreierlei: