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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1857-01-01 · Heft 2 · p. Seite 78

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1857-01-01
Page
Seite 78 (sequence 6)
Language
German
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78 ... Recensionen und Anzeigen. und Schätzenswerthe-;:in. dem tn, Rede stehendM/Bn.che cnizuerkcnnen. ,Abgesehen... davon, -daß dw in: demselben:! :sich - kundgebende Gesinnung eines. Forschers; : auf ,: dieftm ::Gebiete in!!:jLder Beziehung:, :würdig .ist, -bietet..es auch: im. :Einzelnen: sehr: ,viel des Belehrenden, :.und Wahren. Dahin rechnen:wir beispielsweise .die. scharfe-Unterscheidung: zwischen:den geosfenbarten Wahrheiten und den: ihnen;süw--die :flüchtige Betrachtung ähnlich! sehendenaber im innersten :Wesen von ihnen verschiedenen Philosopbemen und Mythen, (Vgl. Abschnitt IX mir der Ueberschrist: Die,-Gottheit--des: Philosophems-- die Götter--, des-. Mythus-, der Gott:der Offenbarung.)! Dahin rechnen wir:ferner, seine:, Polemik gegen manchen freilich antiguirten, aber hie. und ..da noch festgcbaltcuen Standpunkt in der.,süd,:.Theologie. Wir:; heben einen, ,.nach, .des Res. Meinung nicht unwichtigen,Punkt,,daraus hervor.;:Mit Anerkennung -- der über - jeden Zweisel .exhahencn-, .;seltenen Verdienste: Meydelsohn's: um seine ihn mit RW.: ,-verchMdsNz.-G1aMnsgtm>.ffen macht er:: auf :einen bedenklichen Grundirrthum . der: theologischen:, Ansicht, Mendelsohn's aufmerksam:. M,., Ach.)!-. --.Meyd«Mohn/-We -!bÄaMtlich: -:noch in dem guten Glauben an die Stärke,,des sog. ontologischen Beweises. Die Offenbarung, mußte daher fürihn ein unlösbares Problem seinda : nicht gut: abzusehen war, Wzu:: eindemonstrabler Gott. erst noch besonders offenbart zu werden brauchte, ״ Als gewissenhafter,: dem angestammten Glauben treu anhängender, Mann half er: sich:daher mit der::Ausflucht, daß die Ossenbarung lediglich offenbarte Gesetzgebung sei.,Freilich,: erhielt, er dadurch zwei schwer in Harmonie zu bringende Stücke, einen Lcibnitzisch- Wolsischen: Gott und eine jüdische Gesetzgebung.. Der Vers, hat daher Rechtmit; seiner- Behauptung, es sei kein Wunder gewesen, daß man dem aus,der Offenbarung vertriebenen Gott recht:!bald seine Gesetzgebung nachfchickte. Wir hätten diesen Punkt, unerwähnt gelassen, wenn nicht noch , bis heutigen Tages: hie und da diese falsche Ansicht. ihren Ausdruck fände. So citirt der Vers.:: selbst einen Brief. Reggio's an Lyzzatto sin Zoffs -Annalen- 1839 No. 19), worin -sich,, ersteror um diese willkürliche Theilung der: Offenbarung sehr viel :.weiß. -. Daß. sie ebenso unrichtig als schädlich sei, braucht kaum gesagt: zu werden. Daß es aber-möglich,:war, aus;den Gedanken :einer: solchen Distinction zu hommey,,-liegt, offenbar in der Wahrnehmungdaß ein ungleich größerer Theil. de,s Pentateuchs -:den Gesetzen, als den :allgemeinen Wahrheiten gewidmet ist. Wer daraus einen Schluß machen will, der, möge bedenken, ,daß die:-Wurzel--immer: kleiner und unscheinbarer ist, als der Baum. ,Schließlich-, müssen,:;wir,. ühepzwes Punkte-,unser Bedauern aus«

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