Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 11
- Article
- [Rezension] / L.
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 436 (sequence 3)
- Language
- German
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436 üteeenjionen und Anzeigen. 11«ר (,efd'ii'ere cud' u. f. 13) .ט, .'») und sofort sich cntfcvut; allein wir weilten uns zur •va»f tfacl׳e., der originellen neuen Form. WaS diese an.'augt, so iü, wie schon gesagt, das Ganze wie das (Einzelne so präeis und üderrasd'end durd'gefübrt, das! mau unwilliürlid׳ für die Ansicht eingenommen wird. Und dod׳ stosst uns ein grosses Bedenke» in der (Grundlage auf, worauf diese parallelistische Orknimg derudt: wir vennifTen nämiid׳ eine beftimnite Norm in der Abtbeilung der thlieder (annuJH. Im Gegenkbeil sd'eint »ns trop des vom Len.!׳!er über in der Vorrede Gesagten lsierin dem l׳ebräisd׳en Svraebgeiste Gewalt angetban zu sein und zu viel Willkür zu l׳errsd׳en, so das! man aniui'men!onnte, die nnnuli müßten erst nad׳ den geivünsebten Morulea- und Eatellen-Ordiiungen sid׳ fügen. Nad׳ der Analogie aller hebräiseben Paralleiismeu müssen die lstlieder dem Gedanken nad׳ adgetdeilt sein, was dier aber sedr oft verfedlt ist. cc müsste z. B. Act l. 26 adgetdeilt sein! Id׳ desedwöre euch!Toditer Jerusalems \; der Verfasser drauedt aber 3 6'lieder und trennt: Id׳ besd'wore send׳ Tod ter j Jerusalems H. Wie sinnenkstellend ist ferner 1.4, das! א““■*ך zu נ־וצה statt zu ם־ג־כני gezogen wird! Wir griffen diese Beispiele auS vielen auf, weil der :Han!» zu beschränkt ist. Soll aber die Wortanzadi mit Berüeksid'tigung des Wortgewid'ts im Zusammenbange entscl eiden, so begreifen wir liid't, warum z. B. I, 34 '^־:צגיב [ ^א<׳ 2א zwei <'älieder und עת ד.זמ*־ הגיע mir ein <׳ili>d bilden soll. Warum nlcbl ע־ הליד־ | -ג־ע? W.r tonnten dergleid'en Beispiele viele und auffallende aufzeigen. Warum ist z. B. II. 1 יקט־ת מ־ ולפרג־־ nur ein lü!jod, und daselbst V. 6 אהטה |j ra^~ sogar starker abgetbeilt, da doch das gleiebe grammatische und logisd'e Berbältniss in beiden derrschtk - Endlich reissl der Pen'aser bisweilen den besten Ziisanimenbaiig des maiorekisebe» Textes auseinander, stellt eine» minder gefälligen ber, um — die Gatellenordmii'.g zu gewinne»; ja, fegt ein neues Wort zu Gunsten seiner (.vatellen hinein, das nicht mir unnötbig, sondern unberechtigt ist. Man vergleiche d. masor. Text 3, 1—3 mit teo Vers. <\at 1, 43- 4«. 'Nach d. mas. T. lauten sie: N Nacbts auf meiner Lagerstätte i suchte ich de» meine Seele liebt | suchte ihn und fand ihn nicht. 2) Id׳ will doch aufsteben > in der Stadt 1,11k!,ergehen | auf den Märkten | in den S krassen | ich will suchen den meine Seele liebt i id) suchte ihn unk fand ihn nicht. I 3) Es fanden mich die Wächter 11. s. w. Nach den neuen (SatcUen mit Zusoßinig des Wortes!טצאה!' i» 44: I. Geschmeide: Auf meiner Lagerstätte | in der Nacht ,| suchte ich | de» meine Seele liebt: