Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 11
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 425 (sequence 4)
- Language
- German
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Dlcccnjioncn und Anzeigen. 425 auo» der aristotelischarabische! 1 Pbilosophic; sind die Nachweis der non MainronideS ctta*ton Talrnndlind Midrasebstellen, sowie nicht minder die Anführungen autf Llristoteles und andern grieeh.-arab. Werten meist genau angegeben. Herr M. schriest mit dem Ausdrucke des Dankes an alle Diejenigen, welebe ilnn bei Ausführung dieses Werkes bebiilflich waren, wo 11. A. auch Herr Rabbiner Treue! in Paris lieft zu!u Director der Rabbineusel'nle zu Metz ernannt^ erwabut wird, der Munt'S Uebersetzung init der Itm-Tibbon'scheu genau verglich lind aus manche Fehler der früheren Editoren aufuierksain machte, die in de!r Aninerknngen verbessert werden mllstten. Alls die Inhaltsangabe der Kapitel folgt sodann die Uebersetzung des Textes sammt Anmerkungen, woraus wir Nachstehendes ans beben und manche Bemerkungen daran knüpfen. Einleitung Maimenides' (pa!^. 3. Rote — ״Die Worte יש״צ welebe dem Aameit Joseph (an den das Werk gerietet ist) folgen, sind Abkürzungen von 1~עומררו צו'; das bebr. Präteritum ist hierbei nach arabischer Weise im Sinne des Optativs angewendet." — Drüber bielt man jene zwei Buchstaben für Abbreviatur von שליח צכוד und niachte den gelehrten Schüler M'aunonides' Joseph Ibn Aknin zum Gemeirldevorsauger, wie auch noch Fürsteutba! übersetzt. Ans diesen Irrthum hatte Munk bereits in f. Nutior sur Joseph!>011 JHiomla auflnerkfanr gemacht. Pag. 4. Anstatt des ־prr.nו in der Ibn-Tibbon'fchen Uebersetz, bat das arab. Original רמקאמאתך, welches Iebuda Alcharrn richtiger durch מהכרות מליצתך« nstedergibt und Herr Bi. unter Hinweisung aus die GigeuLlwimliehkeit der Bia kamen, die eine besondere (Gattung der arab. Poesie bilden-, nnübersetzt last. Pa^. 7. Die Worte in der Tibbon'schen Nebers. וכל מר שרוא ממינו (arab. וכל מא רו מן גמטרא) bezieht Herr Munk auf analoge Schriften Maimonides', z. B. einige Partieen des Mlschua-O'ommentars und des Misebne Torah; frühere Komlnentatoreu wollten darunter Schriften anderer Autoren über philosophische Gegenstände, woraus Maim. hier Hinweise, verstanden wissen. Die sogleich darauffolgenden Worte bei Munk ,,au plutöfc il a pour but etc.“ geben den S inn des Originals richtiger wieder als das Tibbon'sche אכל, und sind auch minder schleppend als das Gharisi'sche 27«. . Pa^. 10. Der Satz bei Ttbbon 2ואחר כן יעלימוהו ר.מכ?!י tft dem arab. אלמואד entsprechender und stricter durch Ich choses malericllcvs wiedergegeben.