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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 11 · p. Seite 424

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 11
Article
[Rezension]
Date
1856-01-01
Page
Seite 424 (sequence 3)
Language
German
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424 Neeeusiotten und Stiijoißcn. Scl'viiton und die von tcufeU'cn viiifjuftutciitcu Handschriften u. f. 10. füv eine besondere Abhandlung, die unter dem Titel ״Prolegomena" später erscheinen soll, sich vorbebalteud, gibt Herr M.!)!er dies ein turzev Referat über die vorhandenen bebräiscbeu und lateiniseben lvon Jacob Mantluo, einem jüdischen Arzte, und von Burtorf dem Sobne) Ueberseszungen. Bon den treueren bebraisebeir lvommentatorcn dev Moreh lagt Herr Ä., ohne sie einzeln zu bezeichnen, daß sie einer solcben Aufgabe bei Weitem nicht gewachsen gewesen seien. Bon neueren deutschen Uebersegrmgen wird blos die des- 3. Tbeils von S. Scheier l). obenl mvähit; die des 1. Tbeils vom j'el. F ilrstentbal!lebst bebr. Eommentar wäre noch binzuzufügen. Herr Ä'. bespricht nun die literarischen HülsVnuttel, deren er sich bei seiner Arbeit bediente. Da sich in Paris blos zwei unvollständige Handscbriften dev 2. und 3. Tberis dev arab. Textes befanden, so uabm er eine tbeilweise Abschrift dev Urtextes, die sich am 'Rande einer alten Benenanischeu Ausgabe der bebr. Ueberseizung befand, zu Hülse, und verglich solche mit sechs- Handschriften der Bodlejauisehen Bibliothek zu Oxford. Später erlitelt er aus Leyden zwei vollständige Manuseripte dev arab. Textes, lind ward dadurch in den Stand gefegt, seine Arbeit mit der gewissenbastesten Genauigkeit' zu vollenden. — Es folgt nun ein kurzes Resume dev Zubaltv dev jetzt edirten erstell Tbeils;. sodann werden die Gründe angegeben, warunl das arab. Original mit bebrürschen Lettern abgedruckt ist. Maimonidev selbst, sowie sämmrliche jüdisch-arabische Schriftsteller, batten nämlich in allen ihren dav Judentlurn betreffeilden Werken der lebr. Lettern sieb bedient; die vorgesundenen.Mannseripte lmbeu ebenfalls dieselben Schr.stzüge, unb sind dadllrch manche biographische Schwierigkeiten, sowie der dem Auge nicht angcnebmc Eindruck, den ein mit bebräiseben (Stationen untermischter arab. Text hervorbrillgt, vermieden. Herr M. fügt hinzu, dag dieser Letternwechsel wobl für die Kenner der arab. Sprache keine sonderlichen Schwierigkeiten bieten werde, wenn sie sich nur mit der liebev!cbvot^ bungswelse der bebraischeil in arabische Lettern geborig bekannt gemacht baben. Zur Erleichterung für weniger geübte Leser wird noch einiges Nähere darüber angegeben. — Bon seiner srauzos. Uebersenung sagt Herr M., daß er hierbei besonders nach strieter Treue gestrebt babe, ohne zu selavischer Buchstäblichkeit übergegangen zu sein, welche der Klarheit schädlich gewesen wäre. Die hinzugesügteu Anmerkungen sind für die verschiedenen Lcscrklassen berechnet, denen diese Ueberse^ung gcwidmet ist. Für die Einen geben sie Aufschluß über Gegenstände der bibl. Exegese und jüd. Theologie, für Andere erläutern sie manche Säge

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