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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 11 · p. Seite 423

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 11
Article
[Rezension]
Date
1856-01-01
Page
Seite 423 (sequence 2)
Language
German
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Wcccnfiemu mit' Anzeigen. 423 Pakqnera verfaßte irnd im I. 1837 edirte krrrze worin die Tibbon'sche Uebersetzung einer Kritik nnter!vorse11 wird und viele Stellen derselben nach dem arab. Originale verbessert werden. Rächstdein dal obgedachter!)r. S. Seheier bei seiner 1838 heransgegebene!l deutschen UeberscPung des 3. Tbeils dev Moreb nach Ibn-Tibbon zwei arabische Manuskripte mit zu Ratbe gezogen, und in Anmerkungen znm Tbeil darauf bingewiei'en. Weiter geschah nichts in dem großen .3 ei trau nre von mehr als sechs Jahrhunderten zur Iördernng dev Verständlüsscs jenes hochgeschätzten nlaimonidischeu Lüertes in allen seinen Einzelnheitc!1, durch Einsichtnalune dev Originals und Vergleichung desselben mit den mehr oder uiinder gelungenen Uebersejzuna.cn. h's ist daher ein nicht genug zn rübiucndcs und anzuc'rkenncndev Verdienst Ms Herrn S. Munk, daß er de!l Vorsah faßte, den arah. Tert des ״Vioreb" oder ״Führers der Verirrten" zu veröffentlichen, und mit einer französischen Hebersctzimg und cutsprechenden Llnmerknngen zn begleiten. Wahrlich, kennt und erwägt man die unsäglichen Schwierigkeiten, die ihm hierbei im Wege standen, so muß man staunen, wie die Verwirklichung dieses Plans, den derselbe schon vor 23 Ja!׳real im 'Auge batte, ihm dennoch gelang. Wer da kommt $11 remigen, die Erkcnntniß zu vermehren, dem hilft man von oben! Dieser alte Wal'rsprncb bar sich hier bei diesem, zumal in Betracht der ybnfifeben Graste des Herrn Munk (welcher wahrend der Arbeit leider erblindete und die Kctmnir des arab. Textes durch Diktate besorgen mußte) riesenhaft zn nennenden Unternehmen auf's Nene bewährt. — So heglaißen wir diese erste Edition deö arabischen Originals sannnt der beigegebenen meisterhasnn französischen Uebersejzung mit den Gefühlen reinster Krende und innigster Dankbarkeit, sowohl für den unermüdlichen Editor und Ueberseycr, als für die edlen Gönner (Herrn und ^rau Baron v. Rothschild in Paris und Herrn Albert Eobn daselbst), durch deren Beibülse das Wert an's Licht treten und so vorzüglich ausgestattet werden konnte. Gehen wir nun ju Einzel nein über. In der Vorrede verbreitet sich Herr Munk zuerst über die Wichtigkeit des maimonidischen ״Äoreb" für biblische Exegese und Theologie, für die Kenntnis; der׳ Geschichte der Philosophie im Mittelalter und für Einsichtnahme der Gelehrten anderer Eonsessionen in die jüdisch-philosophischen Doctrineu. Auch muselmännische und koptische Theologen studirten ihn, und machten das Werk durch Abschriften in arabischen Lehristzügen ihren Glaubeusgenosscn zugänglich. Lange vor Buxtorf existirte schon' eine lateinische Nebersetzung desselben, woraus Thomas von Agnino und Albert der Große ihn citiren. Weiteres über MaimonideS, sein Leben, seine

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