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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 10 · p. Seite 390

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 10
Article
Das Buch der Jubiläen
Date
1856-01-01
Page
Seite 390 (sequence 11)
Language
German
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Wisse»fd'iiftliche Aufs»(je. 390 bii' das P. d. Z. a 11:י11 זt, differiren, wie oben nachgewiesen ivnrde,!oesentlich von de» im icnifalom. Tempel beobachteten Vorschriften; kann solcher Olegensatz in (Mnflanfl gebracht werde» mit der snr Tempel und Opfer manisestirten tiefen Hoebsebätzung!' Os dra»^ also Alles darauf l׳ >>, de!» Perf. schwebte ei» »»derer Tempel »nt seine», Opserdienst vor! der Oniastempel. Ans Zosepbus <Altert!3 ,13 .׳ ff. Zud. chrieg 7, lO. 2. 3! i!t l»'f»»»t, d»s! ein aus Jerusalem fluchtiger Priester Onias von Ptolemäus Pl'ilometor die Orlaubuis! erhielt, zu Leoutopolis eine» Tempel nach dem Vorbild des jernsal. Tempels zu erbauen und dort Opfer zu dringe». In der Misch״» ist dieser Tempel unter der Benennung בית חוייו bekannt. Zst 11,1״ »ned von einem feindliche» schroffen Gegenübersteben dieser beiden Tempel nirgends eine Spur, und spricht sich auch die Misch״» (Menaebot 13, 10» »ack dem eigentlichen Wortsin», ziemlich nachsichtig über den Oniastempel aus, so mochte lief׳ doch im Lause der Zeit, wie es in jeder verschiedenartigen Ontwickelung bedingt ist, OinigeS zu Leontopolis anders als im Tempel zu Jerusalem gestaltet habe», und es drängte» sogar Umstände ans manche Andersgestalt»,ig. So wurde das Pessachopfer in der ganzen Stadt Zerusalei», nicht nur innerbalb des Tempels gegessen; denn Jerusalem war als beilig betrachtet, und bei de» gewöhnlichen Opfern9׳ genügte, das! ma» sie innerbalb der Planern Jerusalems (לפייב מן דחוטת) verzebre. Leontopolis mochte nicht mit Mauern umgeben sein, in keinem sralle war sie eine gebeiligte Stadial׳, das Peffaebopser mußte daber, wie das V. d. I. 3. 011 angibt, ״i!» Perbose des Hauses des HeiligtbnmS gegeffe» werden"׳').— Aus demselben Grunde beißt eS aneb von dem zweiten Zebnten, ״sie sollen ibn essen in dem heiligen Hause" (3, 42); in Palästina galt die Vorschrift, inan kann ibn in der ganzen Stadt verzehren lTraet. Maaser scheu! durebgebends, Maeeot 3. 3 und sonst an unzähligen Stellen). — Werfen wir weiter einen Blich auf die äußeren Verhältnisse dieses Tenipels, so stand er, wie aus Pbilo wahr« zunebmen, selbst bei de» egyptiseben Zuden nicht i» bedeutende»! Ansebcn; die heiligen Gaben und Opfer wurden von Vielen »ach Zernsalcn, gesandt"), die Einkünfte des Tempels und seiner Priester flössen 3) Diese sind benannt c^p ='!np, im Gegensätze zu =«t~!p -anp, den gebelligkeren De fee», wie esu ׳nun. die nur in, Tempel (in dessen Verhos) verzcbrt werden kursien. i) Nebcr die Heiligung vgl. Acchonia >2. 27 und Sehebuot 2, 2. 5) Der längst verjährte NsuS zu Schilo — vgl. Scbachim l i. <> — kann doch wobl nicht hierher in Beziehung gebracht werden. 6) Vgl. lieber den Einslusi S. 157. 1. Iahrg. dieser Monatsschr. S. 275.

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