Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Das Buch der Jubiläen
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 384 (sequence 5)
- Language
- German
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2öisscnfchaftliehe Auffa#e. 384 Sind nun die formellen Bedenken gegen die Abfassung des Buches d. in ^ricdnfd'cv Svva^c befeuert# und ist nach den früher angefübvtou Stellen fein Entstehen m hupten zu suchen, dem Lande, in welchem die Leptuag. den Juden das alleinige Medium für das Verstäudmß der Schrift war, so dringt sich diese Auffassung noch unabweisbarer dein! hingeheu in das Wesen dieses Buddes auf. In Palästina war die Kenntnis der Schrift ins auf die kleinste h'iuzelnheit deilnised; hören )vir nun, wie in diesem Buche Stellen aus dem Pentatend׳ citirr werden. 2. 239: ״Wett verfluchte ihn (Main) ans der lrvtn\ weshalb auf den himmlischen lafciu ^esedrieden flehet: verflucht sei wer seinen Nächsten ans Bosheit erschlagt, und Alle die es seden sollen sprechen Amen". Hier!st Deuter. 27, 24 § eine int׳, man vergleiel'e das itat mit dem Original! ״ :241 ,2 ״Sein Hans fiel auf il׳n (Mvien) und er stard mitten in seinem Hanse und wurde getodtel unter seinen Steinen. Denn mit einem Stein hatte er den Adel getödtet »!nd dured einen Stein wurde er getödtet nach dem sierechten Gericht. Deswesien ist auf den dimmlischen Tafeln verordnet: mit den! Werkzeuge, danut ein Mann seinen Nächsten getödiet dat, soll er getödtet werden; wie er i!׳u verwundet dat, so sollen sie ihn ver- U'unh'n." Dieses nach Levit. 2i, HM! — 3, 57: ״Jeder, der bei seiner Schwiesiertoedter oder bei seiner Schwiegermutter liujr, dat eine Unreinheit begangen; mit Jener soll man verdreunen den Manu, der dei idr liegt, und das Weid." Man vsil. diermit Levit. 20, 12! — Wir übergehen andere derartisie aus den! Zusanimendansie als echt erkennbare Stellen, und folgen den! Berf. auf das (Zedier des GesepeS. Das B. d. I. sastt n!a!lcheS Gesey, das hier häufig auf die Patriarcheu, sogar schon auf Noad zurstchaefüdrt wird, in einen! Sinne auf, der, wie schon Beer demertt, mit der paläst. Dentunsi und Ausübung in völlisiem Widerspruche stedt. So soll 2, 24\) die S nicht der Baume im vierte!! Ialire ״dargebrächt werde!! auf dem Altar des Herrn, und was übrig!st, sollen die Diener des Hauses des Herrn essen ver dem Altar." Dieses in Beziehung zu dem Levit. 10, 24 enthaltenen Ge- Me; die palast. Halacha will seit der ältesten Zeit, daß die Frucht des vierten Jahres weder auf dem Altar noch au den Priester verwandt werde: sic gehört dem Gigenthümer, dem die Verpflichtung obliegt, sie in Jerusalem zu verzehren *). — 3, 00 wird vorgeschrieben, ״das Fleisch '0 Jonathan pevit. 19, 2\ hat מתפרק מן כרינא, welches in Beziehung zu ^«nhedr. 2 steht: נסע רבעי ונו׳ כשישר. ונו׳ ר״י אומר א׳ בוהן נזץ. Freilich bezieht sich Levtercs nach 1-4. H> das. nicht zu נסע רנעי. allein Ionath. ist. wie bekannt, in der Halacha (besonders wenn es zur Verherrlichung des Gegenstandes dient