Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Das Buch der Jubiläen
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 382 (sequence 3)
- Language
- German
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382 Wissenschaftlich Aufsäjze. ruauchen 6odez׳ der LXX an die Stelle der ןח1ו1*1י%ן*11ןItd>cn feblerbaften $mion (vnuv;Nfl fanden. — Need weniger Beweis ist aus den Cvti)^ mologreu der (sigeuuameu berzuleiteu. Selbst der des Hebr. völlig unkundige Philo versuchte, srcilieh mit argen Mißgriffen, Deutungen der 6'igenuameu''); und sind docb von ibm, wie von dem des Hebr. ebenfalls nicht sehr kundigen Origencs Onomastica verfaßt worden! (viu!׳albverstandenes Wort, überlieferte Deutungen, in! Munde des ^Volkes lebende Sagen und Wortspiele Ovie sic noch heute bäufl'g bei den Juden zu findend reichten den Stoff hierzu: und das; aus solchen Quellen geschöpft wurde, bewerfen jene zur Genüge). — Und nicht besser verbalt es sich mit den, wenn auch mitunter nicht mißlungenen, weil bekannten (o'tvmologieu des Verfassers des V. d. I.V, der nutuuter nur aus dem Zusammenhang eombinirt, und da er um* schwache Kunde des Hebr. l׳atte. in diesen (vombiiiationcn tinglücklicb ist. So bat er 3, 26: ״Und sie gruben einen ander!: Brunnen und zankten sich darüber, und Ilnaf nannte seinen Namen ״enge"^). Der b. T. treues. 26, 2! bat ה :irr (LXX s'/^rp£a); aber der Vers, combinirte aus dem folg. V., wo רהובווז (LXX eupu^ptoc) stebt, das er mit ״weit" gibt, und so war ibm das vorhergehende als 6L׳genlaiz ״enge"'ch. — Daß ferner bei dem zwi eben den Znden Palästinas und Ägyptens nie ganz abgebrochenen -Verkehr manche Redeweise sich von dort hier eingebürgert habe, ist nicht nur leicbt denkbar, sondern es weiset auch die Sevt. offenbar darauf bin1); und so findet der Schwur ״bei meinem Haupte" im Munde eines egvpt. Juden eine genügende Erklärung. — Dillmaun führt endlich 1.3, 86) für den bebr. Originaltert deö B. d. I. zwei Stellen aus Hieronymus als entscheidende Belege an: fassen wir diese Beweisstellen näher in'S Auge. Hieronymus <>) Bgl. meine Abhandlung lieber valäst. und alerandr. Scbrisl forsch ung S- 37. (Programm zur (Eröffnung des Seminars. Breslau, 185-i.) 7) I"Leoben gedachten Namen sind überhaupt wahrscheinlich aus derzeit des Vers, gegriffen, aus den hei den Juden 6gvplens gebräuchlichen (ii'gennamen. 6s liegt biei׳ demnach neben der bei Ariüeas angeführten bekannten Nomenclatur der 70 Heb erst per (woselbst gröstentbeils griechische Namen) ein beachtenswertber Beitrag zur Kenntnis; der jüdischen (Zigennamen der Juden in (tgvpten vor. 8) Vgl. Dillmann 3. 71. Anmert. 21». Wir halten uns allenthalben streng an D., da das B. d. ). im Driginal uns nicht zu Gebote sieht. U) Der Vers, batte wahrscheinlich diese Namen griechisch neben der Sept. angemerkt gefunden. Die oben gedachten Onomaftica weisen auf solche Rand- Verzeichnungen. 1) Vgl. Vorstudien S. 8. U. Ucber den (Linstus; S. 152.