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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 10 · p. Seite 381

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 10
Article
Das Buch der Jubiläen
Date
1856-01-01
Page
Seite 381 (sequence 2)
Language
German
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Wissenschaftliche Aufsajze. 381 macht auch aufmerksam auf einige hebräisch-aramaische Etvmologien des Berfaffers dieses Buchet, und man begegnet auch in dev Tbat inehr-, fachen derartigen Deutungen und Beziehungen. Den Fraue!l der Patriareheu imu der ifmic Seth's legt das P. d. F. Namen hei, die im Hehr, die Benennung irgend einer Tilgend oder der Schönheit 11. s. w. ansdrückcn. Seth heirathet seine Schioester Azurab, d. i. Enthaltsame, Fared die Baraka, ברבה, Heu och heirathet die Adni, עדנה, ulid ebenso Metlmsaleeh die Ndni; Kain läßt das B. d. F heirathen seine Schwester Avan d. i. pN, Laster (2, 231). 240) 4 5). — Bemerken wir endlich 3, 14: ״'Hub der Herr ries dein Ahraham.und er sprach: Bei meinem Haupte habe ich geschworen, spricht der Herr, weil du'das gethan hast ff/' (vgl. Ownes. 22. 10 ׳) ,(בי;׳צבעתיin (Grieche schivört nicht ״hei meinem Haupte" und legt am wenigsten der OZoltheit einen solchen Schwur in den Mund, wol׳l aber war in Palästina der Schwur בחיי ראשי ,ראשך (vgl. Sunkedrin 2, 3 und sonst) gebrauch- 1 ici)r>). — Und dennoch vermögen nicht diese Momente das oben gewonnene Nesultat, der Vers, dieses Buches hat die l-XX henupt, war also ein egyptischer Jude, zu erschüttern. Feh habe an etiler andern Stelle nachgewiesen, daß Philo, dessen Schriften, ivie von teiiu'r Seite in Abrede gestellt wird, die Sept. zu (Grunde liegt, mitunter eine von den 1/XX abweichende und' dem mas. T. sich anschließende Lesart anführt, und dasselbe Verhältnis; zeigt sich auch bei Bristol׳ul (vgl. lieber den Einfluß S. 12!) und 100. 107). Den Aufschluß für diese Erscheinungen gibt die von mehreren Seiten sich ausdringcndc Walnnebmung, die Sept. hatte nie c ano n i sche Authentieität erlangt (vergl. meine Vorstudien zu der Septuag. S. 43 ff.), und so gingen neben ihr manche sie theilweise verbessernde Uebersepungen her, deren einige in 4) Sind auch manche Eigennamen schwer zu entrathseln, vgl. das. S. 217 Nealatamek, Ado.tanclek u. a., so führen doch mehrere Namen aus etpmologische Spuren. Die Frau des Kainan heißt (2, 247) Mualelith. E!eorg. Snncellus nennt sie und ist wahrscheinlich Malelirh zu lesen, ein von Malalal (so heißt im B. d. 2׳ der Patriarch יוהלריאר) gebildeles Femininum: die (flott Lohende (!). — Die Frau des Noah ist (2,24!) Eiuzara: entweder אם שרה oder אש צרה (weil sie zur Feit der Noth, der Sündfluth, lebte). — Die Frau des -lrphaskad (das. 24!)) ist Rasuja רצויה =־, die Beliebte (vergl. Deuter. 33, 24 רצוי); F-rau deö Eber (S. 25U) ist Azurat ---- יצורה/ — Bemertene-werth sind auch die Namen der Väter dieser Frauen: Borakiel ----- ברבאי, Nasusail ----- רצוצאל (der (flottgedrangre, der (flott Unterworfene, vergl. Ies. 58. 6), Daniel. Aoracl ----- עוריאל, Nakiel ----- דקיעאל, Abadia ----- עובדיה. 5) Jedoch auch in Palästina bei (flott nicht gebräuchlich. Vgl. auch Ies. .:שגע ד.׳ בימיגז זגזרוע עזו8 ,62 griintel, MouatSschrifl. V, 10. 20

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