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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 9 · p. Seite 361

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 9
Article
[Rezension]
Date
1856-01-01
Page
Seite 361 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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Necmsionen und Anzeigen. 361 Angabe des Inlmltes dieses ersten TheileS aus einige Bemerkungen beschranken, in denen wir unsere von der des Vers, abweichende Meinung der Entscheidung des wissenschaftlichen Publicnms anheimgeben. Von den fünf Abschnitten, in welche dieser Theil zerfällt, bebaudelt der erste die äußere Erscheinung und Zustände, als Ztörperbildung, ZUeidungsstoffe, Tracbten, den Körper betreffende Sitten (Haarschnitt, Salben und Ginreiben des Körpers, i^inätzung u. dg!.), GesundbeitSzustand im Allgemeinen, Rabrungsmittel und Wohnung. Der zweite Abschnitt, betitelt ״Tbätiges Lebensverbältniß", spricht von der Lebensweise und den Beschäftigungen überhaupt, von Viebzucht, Landbau, Garten- und Banmenltur, Bienenzucht, Fischerei und Jagd, Bergbau mib Hüttenkunde, von Handwerken unb Künsten, Handel mit» Schifffahrt,!weisen und Transportmitteln. Der dritte Abschnitt ״Geistiger Standpunkt" giebt eine allgemeine isharakteristik des hebräischen Volkes, ihrer Religion, der äußerlichen Gottesverehrung durch Opfer, Gebete und Gelübde, spricht von den heiligen Orten und der Moral der Hebräer. Der vierte Abschnitt, ״Aestl etisebes Verhältnis", bespricht die Stellung der Hebräer zu den ftüuftm überbaupt, mit' die größere oder geringere Pflege, die einzelne derselben bei diesem Volke finden. konnten und mußten. Der fünfte Abschnitt bandelt von der Schreibekunst und der Literatur, gebt auf eine vergleichende Betrachtung des semitischeuropäischen Alphabets, auf die Form der alphabetischen Zeichen, auf die Reihenfolge der Buchstaben, auf den leitenden Gedanken des GrfinderS und die Heimatb desselben, auf Anwendung und Einfluß der Schreibekunst und auf die Schreibmaterialien ein. In den ersten Partiten des Buches begegnen wir länger» oder kürzern sprachlichen und exegetischen Untersuchungen, die meistens von dem richtigen Takte und gesunden Urtlwile des Vers. Zeugniß ablegen, und die nur dann den sicheren Boden der unbefangenen Forschung verlieren, wenn sie fid) auf eine zuweilen gewaltsam berbeigezogene Verwaudtschast des Griechischen mit dem Altbcbräiscben stützen wollen. Weniger auffallend ist dies bei der Bergleicbnng des □כת:ח פפי mir dem bomerischen 7raGcav (T. 3), des bebr. אדרת (nicht ^Mantel, sondern Fell nach dem Vers', der sich hierin den LXX anschließt) mit dem griech. 80pa, Sspjjia (S. 1נ.)), mehr aber bei einer ZusammenstelLung von נרפא) כפא) mit Geschwulst, פא mit (S. 133). Richtiger mag die Verbindung des Stammes von למד mit [10£><1>, {jiav'iravo fein, indeß möchten wir doch als die erste Bedeutung von למד, freilich nicht schlagen (wie Besen.), sondern zahm sein annehmen, an welche dann auf der höheren Stufe die des Le r-

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