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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1856-01-01 · Heft 9 · p. Seite 354

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
5 (1856)
Issue
Heft 9
Article
[Rezension]
Date
1856-01-01
Page
Seite 354 (sequence 3)
Language
German
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354 Rccensioncn und Anzeigen. mögen ehrlich aufmerksam gemacht worden ist (diese Stelle findet sich aber in Ier. Megilla S. 3). Mit dem grösten Danke nehmen wir dagegen an: die Inhaltsanzabe eines arabischen Briefes von MaimunS Vater, das Gelehrtenregister von SaadiaS Ibn Dana«, den — wenn auch sicherlich untergeschobenen — Brief von Maimuni an seinen Schüler Joseph, die Vorrede von 9t. Hillel zu seiner Schrift über die Vergeltung, ein Kapitcl aus derselben und einige (Erklärungen von demselben zu einigen Stetten im More Sieb. Der erste :Manier (2. 31) wird luer 91. Hillel zugetbeilt, was wir aber sehr bezweifeln, denn in einem handschriftlichen Eoder^) (bei Earmoly), welcher unter Anderem auch den Conimentar zum More von 3k. Scrachja aus Toledo enthält, befindet sich dieselbe Abhandlung mit der Ueberschrift rrrr: 'גם זה טרב־י ההכם ר, und zwar weit eorreeter als hier-, so steht auch dort das fehlende Wort (S.31), auf welches Edelmann nur aufmerksam macht und mit einer ibm sonst fremden Schüchternheit in einer Note sagt והקד״א המשכיל ירע להקו׳ רמיכן במיני על כן הגהתי ירי מזר. Dieses Wort ist aber weder ein revolutionäres, noch der nickt auszusprechende Slawe eines Heiligen, sondern wie es in der u»S vorliegenden Handschrift beipt הסבגגכץ, welche Mixtur auch in More Neb. II, 1 vorkommt. Auch der zweite Mamar (S. 33) gehört 31. Serachja und nicht 31. Hille! an. und ist dessen Name hier sicherlich intcrpolirt, denn diese ganze Abhandlung befindet sich wörtlich zur Stelle in 91. S.'S Morecommcntar, nur sind bei Edelmann die Worte ausgefallen iS. 34) וההכרח שהזכרנו עור למעלה בס״ב, und in der That wird auch von S. in seinem Eom.ncntar zu c. r. auf die hier gegebene Definition des Nothwendigen hingcwiesen. Ob nun R. Hillel oder ein Abschreiber diese Plagiate zu verantworten habe, können wir nicht entscheiden. Dieser R. Serachja ist der Ucbersetzcr der hier abgedruckten Abhandlung von Abun. Alfarabi und der aristotelischen Schriften, die er alle bis aus die Thiergeschichten, welche er sich nicht verschassen konnte, aus dem Arabischen von Raschd übersetzt hat ומפני הביטי תמיד בספרי ארססו שהם עטי כולם באוד דשה והאמסטיאוס ולמדתי בהם והעתקתי אותם מל' הערבי ללי העברי מלבד ס׳ בעלי חיים שאינם אצלי. Mit R. Hillel stand R. Serachja im brieflichen Verkehr, und in 3) Diese Handschrift gehörte früher S. Dubno an. und aus derselben wurde das Schriflchen Milchamot von Abraham Maimuni abgcdruckt. Der Brief von R. Schechet an die Gelehrten in Lunel befindet sich auch in dieser Handschrift, was bei der Edition der Schrift Taam Sekenim dem Herausgeber entgangen war.

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