Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 5 (1856)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Akabja ben Mahalallel
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 149 (sequence 4)
- Language
- German
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W i |Tc u fcb 4 ft l id>c Au fsä!u\ 14» Grundlage gebildet zu haben, ans welcher dann fortgebaut wurde; allenfalls bat man die traditionellen Zeugnisse revidirt und geprüft^'). In den! fraglichen Traetat, wie er uns jetzt vorliegt, sind drei verschicdene Lestandtbeile zu unterscheiden: 1) der Urtert. nämlich Zeugnisse aus der Tenipelzeit, 2) die Zeugnisse und Erörterungen, die an jenem Tage zu יבגה binzngekonunen, — und 3) die Zusätze durch Rabbi und seine 2׳d?ulc. Slfabja wurde demnach zu jener Versammlung in Jahne in demselben- Verhältnis; stehend zu denken .sein, wie Jose ben Iobser. Und sind denn die שגי ג~רייב, mit deren Zeugnis; die Reeitation der Zeugcnschaften iw unserrn Traetat eröffnet wird, in einem andern Verhältnis zll denken? — Unserer Ansicht nach haben die ש:י גדיד־ייים ihr Zeugnis; in der לשכה הגדת, vor Hillel und Scbammai selbst, abgelegt; nur diese Aunabme beseitigt alle Schwierigkeiten, die hinsichtlich der Auffassung von 3 משגה u. *4 im 1. Abschn. Und. obwalten. Wir setzen diese Schwierigkeiten, wie die verschiedenen Aussasslmgen der lvommentatoren bezüglich der beregten Stellen als bekannt voraus, und beschränken uutf auf die Darlegung unserer Auffassung. Mischua3. Hille! spricht: מלא הץ נדב שאובץ פובלץ אה המקור., .- Schammai behauptet: תשעה קבע, — die ר,כנדב aber meinen: . . . לא כרבייי זר, ...גלא ברברי :ה, אלא — nach אלא ist hinzuzudenkenשלשה לו:ץ״ .׳", wie der Tert in der הובפתא lautet. So standen drei verschiedene Ansichten aufrecht, denn weder Hillel noch Scham mai wollte seine Behauptung aufgeben. ער שבאו שגי גררייב משער האשפות שבירושליב, והעידו משוב שמעי׳ ואבטליון, שלשת לוגין מים שאובץ■ פוסלין את המקור, also wie die חכמים bebanpteten, — וקיימו את דבריהם (so lautet der Tert in der Tosifta, ~~ nicht . . . וקיימו הנמים), nämlich Hillel und Schammai bekannten sich nunmehr zu der Ailsicht von שלשת לו:ע; sie bestanden nur so lange auf ihrer Ansicht, als es Meinung gegen Meinung galt, doch so bald sie vernahmen, daß eine Tradition zu Gunsten der Behauptung der הבכדב spreche, widerriefen sie augenblicklich und traten der Meinung der הנמים bei. Hatten aber Hillel und Schammai selbst ihre frübere Behauptung wiederrusen, so liegt die Frage nabe: ולמה מזכירץ 6) Treffend erklärt Napoporr den Namen בחירתא, unter welchem der Traetat?an׳,׳ im Talmud vorkommt (Bcrach. 27 a; Bechor. 2(1:1), von ־״Ti? saraiu.): prüfen, wie schon בחרתיך Ies. '18, JO so viel als בחגתיך. Nach 'רש״ Be rach. iV>. hiesie der fragliche Traetat darum auch בחירתה, weil מ7*כדי• י כארחך ידיות;; beide hier gegebene Erklärungen kommen in so fern auf (?in§ heraus, als die (5rwählung doch nur als Folge der Prüfung zu denken ist. Im Syrischen Heist daher sowohl elccta, als auch probata. —