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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1855-01-01 · Heft 9 · p. Seite 363

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 9
Article
Die beiden letzten Meetings in der Royal Asiatic Society in London
Date
1855-01-01
Page
Seite 363 (sequence 2)
Language
German
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Notizen. 363 der berühmten jüdischen Academie, welcher als in. unmittelbarer Nähe von Perisabor oder Anbar befindlich nachgewiesen wurde. 3) Pombeditha in der Nähe von Maiozamalcha, dem neuern Khan - i--Saad. 4) Heliopolis oder Sonnenstadt, das Sepharvaim der h. Schrift, welches in den Inschriften Sippara oder Agama genannt wird (mit dem Letzteren ist das Narragam bei Plinius, Acr-acanon bei Abyden und Acra d'Agama im Talmud [f. Rapoport 1. 0. p. 189] zu vergleichen), Sippara bei den Griechen und Snra bei den Juden und Arabern (wobei Sifra und Sivra als Mittelsormen zu betrachten sind) und das neuere Mosaib am Euphrat. 5) Cutha in der Bibel, die Stadt Nergal, den Arabern als Cutha die Stadt Nimrud's bekannt, indem Nergal, der Gott der Jagd, immer mit Nimrud verwechselt wird; in den Inschriften aber Kute oder Tiggaba genannt; Digga bei Ptvle- Mails, unweit Hymar. 7) Borsippa oder Birs-i Nimrud. 8) Akkad bei Nisser. 9) Erech oder Orchoe bei Warka. 10) Elaffar in der Genesis, Larsa in den Inschriften und Nars bei den Arabern in Senkereh. 11) Ur bei den Chaldäern, Hur in den Inschriften, unweit Mugheir u. s. w. In einem späteren Meeting wurde eine Schrift ausgelegt, welche das zweite Kapitel von Rawlinson's Memoiren enthielt: ״lieber die früheste Geschichte Babylons". Dieses Kapitel steigt bis zur Semitischeu Periode der Geschichte hinaus und enthält Abschriften und liebersetzungen von Legenden über 25 verschiedene Könige des ursprünglichen chaldäischen Reiches. Die Namen derselben, welche auf den Inschriften von Backsteinen, Tafeln, Thonkegeln und Cylindern, die man unlängst in Chaldäa gesammelt hatte, entdeckt wurdenwaren beinahe sämmtlich neu für die Geschichte und einige darunter waren schwer zu entziffern. Es schien keinem Zweifel zu unterliegen, daß die Königslinie mindestens bis 2000 Jahre v. Chr. Hinausstieg. Unter den ältesten Königen treten die Namen Urukh und Jlgi auf, welche die frühesten großen Bauherren in Chaldäa gewesen zu sein scheinen, da ihre Inschrift in allen ältesten Ruinen des Landes angetroffen worden ist, nämlich in Mugheir, Seilkereh, Waaka und Niffer. Ein anderer König, Kudurmapula, führt den Titel ״Verheerer Syriens" und scheint mit dem Kedorläomer der heil. Schrift identisch zu sein. In seines Vaters Namen war die Sylbe Khak der letzte Bestandtheil, welcher den Namen der scythischen und äthiopischen Könige Susa's eigen war und seine elamitische Abstammung anzüzeigen scheint. (Tirkhah zi B. wurde auf den Backsteinen von Susa als identisch mit dem Tirkakeh, Tirhaka der h. Schüft gesunden, der zu den Aethiopiern Africa's gehörte und mit den Bewohnern Su-

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