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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1855-01-01 · Heft 5 · p. Seite 191

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 5
Article
Hagadische Elemente bei den Kirchenvätern
Date
1855-01-01
Page
Seite 191 (sequence 6)
Language
German
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191 Wissenschaftliche Aufsätze. a ivsxp׳»)c2r1׳f) 0 vacxp. Eß56p.ou 5s sv ä r050Xta<; avtjpe'a^r] uxo I<jp.a1־r|X0u. Kai Ssxarou xaßr’ ov jj.Yjva toi<; oüatv sv BaßuXwvt av71yys׳XK] t« ysvc>f.1.sva i/IspoucaX•»![!. axavra xaxa. 36) Gelegentlich sei hier ein Curiosum aus demselben Hypomnesticum erwähnt, welches dasselbe ohne Zweifel aus einer altern Quelle entlehnt hat. Es wirft die Frage auf, waruni die Juden am Montag und Donnerstag fasten? Atari 01' Iou5atot ty]v 5suvspav tov aaßßaxwv xai ׳rJjv xs׳p.xT1־jv vtjotsÜougiv; und die Antwort daraus, ״weil der erste Tempel von Nebuchadnezar an einem Montage, der zweite von Titus an einem Donnerstage verbrannt worden ist: Asuxspa oaßßaTou sTuyx,avsv stvat, ots 0 vao? ko toü Naßoux.050- VOOOp TO zporspov IvSTCpr^Oq. Hs'[J.XTTj 5s OTS uxo Titou TO SsuTspov sxaS's. Hsv5־ouot yäp ixt ttj sp,xp׳^sst tou vaou xara Taura? xa$ Süo xara xav aaßßarov 7jp.spa<;, xai Sta touto vyjgtsuouoi (c. 145. in Fabricius Codex pseudepigraphus yet. Test. V. 2). Diese Stelle beweist jedenfalls, daß das Fasten am Montag und Donnerstag in der patristischcn Zeit in der Synagoge üblich gewesen sein muß. Erwähnt wird dieses Fasten unter den jüdischen Quellen nur in Halachot Gedolot (Hilchot Sopherim), aber als ein alter Brauch: ועור גורו אבותינו שיהו מתענין בשניי ובחמישי. Als Motiv werden neben der Zerstörung des Tempels noch andere Momente angegeben: מפני שלשה דברים על חרבן הבית ועל התורה שנשרפה ועל חרפת השם. — R. Jose's Tradition, die in beiden Talmuden erwähnt wird, widerspricht aber der Angabe des Hypomnesticon auf's Entschiedenste; sie lehrt nämlich, daß beide Tempel am Sonnabend Abend ein Raub der Flammen geworden seien: חני ר׳ יוסי יום שחרב,הבית היה מוצאי שבת־ וכן בשני (jeruf Taanit c. 3. p. 68; desgl. babyl. 28 a). Es wäre daher interessant zu erfahren, woher der Sammler des Hypomnesticon diese Angabe genommen hat. — Kehren wir zu Hieronymus zurück. 37) Die allegorische Erklärung der dreißig Silberlinge, welche der Prophet Zacharias auf Gottes Befehl nimmt und in den Schatz (אל היוצר) wirft (11, 12—13), war ein Gegenstand einer leideuschaftlichen Polemik zwischen Juden und Christen, Indem es die Christen aus die dreißig Silberlinge bezogen, welche Judas Jschariot für den Verrath genommen haben soll, lag es den Juden am Herzen, der Zahl eine andere Deutung zu geben. Hieronymus citirt diese Deutung von jüdischer Seite und glaubt, sie sei in böswilliger Absicht aufgestellt worden, um das Christologische in den Worten zu verwischen. Judaei istum locum maliciose interpretantes, triginta argenteos triginta

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