Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 4 (1855)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Erläuterungen der auf einigen mathematischen Sätzen beruhenden Mischna Kilaim 5, 5
- Date
- 1855-01-01
- Page
- Seite 149 (sequence 4)
- Language
- German
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Wissenschaftliche Aufsätze. 149 angegebene Kreisfläche wird als mit ירק angefüllt angesehen. Liegt nun die nächste außerhalb dieses Kreises liegende Weinstocksreihe bis zu einer vierelligen Entfernung von der Kreisperipherie entfernt, so sollen alle innerhalb eines Kreises von zwanzig Ellen Radius liegenden Weinstöcke wegen des nöthigen Raumes zum Weinanbau (עבודה הכרים) zu den verbotenen Weinstöcken gehören. Es wird also der ursprüngliche Kreisradius um 4 Ellen vergrößert., Nach Karo in כסף משנה zu Kilaim Cap. 6. 1. hat Maimuni die Stelle des j. T. שתהא האמצעי עגולה ירק in dieser Weise gedeutet. Da nun bei Weinbergen mit 5 eiligen Quadraten die nächste Weinstocksreihe gerade 4 Ellen von der Kreisperipherie entfernt ist, wie eine leichte Berechnung ergibt (Fig. 3), so muß der Kreisradius bis zu zwanzig Ellen ausgedehnt werden, wodurch man auch hierbei 45 Weinstöcke innerhalb dieses vergrößerten Kreises erhält. Es ist also für den ersten Theil der Mischna die Stellung des ידק ermittelt, worauf auch die nähere Angabe des j. T- Fig. 4. Ein Weinberg mit sechselligen Quadraten. Der innere Kreis mit 21 Weinstöcken. Der äußere Kreis mit 37 Weinstöcken. Fig. 5. Ein Weinberg mit siebenelligen Quadraten. Der Kreis umschließt 2l Weinftöcke. tz. Ein Weinberg mit vierelligen Quan. Der innere Kreis mit 52 Weinstöcken. Der äußere Kreis mit 80 Weinstöcken. Fig. 7. Ein Weinberg mit fünfelligen Qua« draten. Der innere Kreis mit 32 Weinstöcken. Der äußere Kreis mit 52 Weinstöcken.