Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Zusätze und Berichtigungen zu Rapaport's Erech Millin, insbesondere zu dem sprachlichen Theile desselben
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 422 (sequence 5)
- Language
- German
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422 Wisseufdnftliche Auffatze. Ausgaben ftclu allerdings לאטץ, was Landau nicht zu erklären wußte (stehe weiter unten); ferner in הקוכטברי (Pesikta der. Kahana ed. Prag 141) d. b. (piaestionarii‘2), die Scharfrichter. 2) נ und ג find bei der Aebulichkeit dieser 'Buchstaben oft verwechselt cf. Sachs loc. eit. p. 102 פגתר statt פגחו, ebenso חידגונו statt פידגוגו K'Z'Myayc' Pesikt. der. Kahana L cit.) und anderwärts. 3) ם statt י: oder נו Kutftü, da die beiden letztgenatucten Buchstaben leicht zu einem ט zusammenflosseu. Daher ist in Bereschit Rabba 70 statt א~ב.־י:ס zu lesen ארכנטוס cf. Sache 1. cit. p. 107 (übrigens eitirt schon Btrrtorf in! lex. talm. p. 218 das Nichtige, wie auch in meiner Ausgabe der Nabbotb, Amsterdam 1042 daneben richtig בליוטוס ßo'jXrjTr^ stebt und nicht fehlerhaft wie bei Sachs). Daber ist ferner im Aruch 8. v. אננ״וניט die auch bei uns jer. slilajnu cd. Amstd. 21h sich findende Leseart אבחטוס, wofür jer. Schab bat 18 a cd. Dessau gar אמנטוס stebt; daber auch der schon oben angeführte Druckfehler לאטיין, was übrigens der (Kommentator richtig durch מרא erklärt, für לאיויץ uv׳; zu Pflugschaaren und daber stebt ferner cm Zaltut Propheten tz 848 ב*־מילר, ובמטילץ statt ובטגוולין, welches Wort Sachs, nachdem er es früher l. c. p. 18 unrichtig durch povatMov wiedergegeben batte, nunmebr l. c. II, 187 richtig durch manuale erklärt. Diese letzte (frllarung wird übrigens bereits von Lebredck und Bernayö in der Brüger'scben Ausgabe des 'Beresdut Nabba p. 22 mitgetbeilt uud war schon aus Nasdu uud Aruck zu erPeunen, welche nach Matbnoth Zlebuuab zu Bereschit Rabba 5 מנוול ץ durch סודרץ wiedergeben, welches Wort nach Aruch auch im Midrasch Tbreni zu 1, 17, wo eS in unseren Ausgaben seblt, gestanden bat. Mit dem <7ou82xav 8udarirttn gab man aber, wie Sachs selbst l. cit. I p. 41 nachweist, oft ein Zeichen, wie z. B. in der großen Synagoge zu Alerandrien zu den Amen-Respousen. Lluch Du Frcsne im gl-088arimn rnediae et inkinae latinitatis erklärt bereits manuale durch sudarium. uud fügt die gl088a Aelfrici hinzu manualis Hand — lin i. c inanutcrgium. Allenfalls ließe sich )'מנוול auch durch manulca, Bermel oder Muff, wiedergebeu, mit welchem man, wie. noch jetzt mit Tüchern, Zemand durch Zuwehen begrüßte. אבליגח ist in der von Rap. angeführten Stelle in der Pesikta (cd. Prag 50b) ,אבלינד zu lesen, wie bei Aruch 8. v. zu ersehen ist und ist das ebeninum lignum, wofür es bei dem häufigen Uebergange 2> Warum Herr Dr. Lettens zu (intet habacha p. 25 an dem lat. Worte weniger Gefallen findet, als an dem italienischen guistizicrc, ist nicht ab- Zusehen.