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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 10 · p. Seite 394

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension] / Mühlberg
Date
1854-01-01
Page
Seite 394 (sequence 3)
Language
German
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394 Recensionen. unb Anzeigen. bezeichnet und dadurch spürbar war (Gesen. Gramm, v. Nödiger 1851. §. 14). Was (nach A. 2.) die Verwandtschaft zwischen.מ und נ betrifft, so sind diese Buchstaben nur als finales sogenannte nasales. Hierauf hat schon Joel Brill in: Elemente der hebr. Spr. (Wien 1794) aufmerksam gemacht. Es erklärt sich hieraus die Betonung der afformatiya {PJ, Oft, הם ,הן, um durch die Dehnung eine mögliche Ver- Wechselung zu vermeiden! — §. 3. Von den Vocalen und ihrer Verwandtschast mit einander. ״Das Segol vor einem stummen ה am Ende wird im stat. constr. in Zere verwandelt, z. B. מעשה ,מעשה, während sonst die Vocale im stat. constr. wohl verkürzt, aber nie verlängert werden " Hieraus wird der Schluß gemacht, daß das Segol hier lang sei (a. a. O. A. 3). Am richtigsten erscheint es aber hier heterochta anzunehmen, wie dieses auch -ei Formen wir כחף und 03ף. der Fall ist. §. 5. Vom "׳שבא' (nicht שוא)• Der Verfasser sagt: ״Von ׳שיבא, die Ritze, das Loch." Vielleicht aber entspricht dieser Ausdruck dem Aramäischen ש^א' captivitas; weil dadurch der Buchstabe keine freie Aussprache hat und sich entweder an den vorhergehenden, zum Auslauten, oder an den folgenden zum Anlauten anlehnen muß. §. 7. Vom Schwa mobile und quiescens. Hier kann vom Referenten nur die Ansicht empfohlen werden, daß das Schwa mobile aus einen Langen Bocal folge; inwiefern derselbe eines Sehwa quieseens, gleichsam als Stütze, gar nicht bedarf. Ist aber ein langer Vocal accentuirt und hat er, besonders am Ende, ein Schwa q־uieseens, dann ist der Fall so aufzufassen, daß der Vocal zerdehnt werden muß: etwa wie ionisch -ru7rrLLr.v — ruTurav, oder p.o&Xov [JUxaMov,• also daß der lange Vocal ursprünglich in der Aussprache einen kurzen Vocal nach sich zog, der dann ein Schwa quiescens nöthig machte, z. B. לבל lies Da baar. Und in sofern kann auch dasjenige, was (S. 18, Anm.) in Betreff der Ansicht von Gcstnius im Lehrgebäude §. 14, gerügt wird, feine Geltung behalten. — §.9 gibt eine acht kritische Beleuchtung über die Entstehung der Vocalzcichen. Hier find die ältesten jüdischen Grammatiker, vorzüglich der rühmlichst bekannte Aben-Efra und für die neueste Zeit mit Recht Hupfeld angeführt und streng beurtheilt. (Im Verfolg des Ganzen macht der Autor seine Arbeit durch dergleichen wörtliche Citate interessant und seine talmudischen Kenntnisse, so wie seine strenge Auffassung der hebräisch geschriebenen Sprachlehren können manchen Ausschluß geben!) Gelegentlich eine Notiz von einer Bibel vom Jahre 916, gesunden in der Krimm, von welcher Dr. Pinner 1845 den ganzen herausgegeben hat. Sie hat die Vocalzeichen über den Consonanten und zum

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