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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 10 · p. Seite 393

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension] / Mühlberg
Date
1854-01-01
Page
Seite 393 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Neceusionen itnb Anzeigen. 393 gesagt habe. Abgesehen davon schlagt auch hier Referent seinen Weg ein, sich über das angezeigte Werk unparteiisch ausznsprechen. Die Vorrede enthalt weitläufig den Plan des Ganzen. In Hinsicht der Abweichungen von den Koryphäen der hebr. Grammatiker, vermissen wir ungern Fürst, der ebenfalls ihnen beiznzählen ist. Die Einleitung enthält, ehe es noch zur Flexion kommt, 70 Seiten in einer polemischen Weise: und hier schon haben wir es mehr mit einer kritischen Darstellung, als mit einer eigentlichen Grammatik zu thun. — Zunächst in aller Kürze die solgeuden Capitel: 2. Eap. Decliuativn (— S. 97); 3. Eap. Accenilehre; 4. Cap. Verwandlung der Laute; 5. Cap. Die Eonjugation; 6. Cap. Die Partikeln (— S. 277); bann noch einige Nachträge und Verbesserungen. Einen eigentlich syntaktischen Theil enthält die Sprachlehre nicht. Da, wo nur gelegentlich das Syntaktische mit dem Etymologischen verbunden wird, wie beim ו eonversivum und beim Infinitiv, soll am gehörigen Orte darüber gesprochen werden. — Bereits bei der Aufführung des hebr. Alphabets finden wir das Dagesch in die muto8 gesetzt. Am zweckmäßigsten scheint es aber, diese Buchstaben (בג״ד. כפ״ח) als aspiratae und tenues mit und ohne Dagesch anzusühren. Der Vers, hat neue voces memoriales geschaffen. Für כמנפץ das Talmudische מן צפןד =) מנצפך Von deinem Propheten) (andere v. m. s. weiter unten). Den Vocalen ist auch hier das Schwa als Halbvocal beigegeben. Die Buchstaben sind in Hinsicht ihrer Bedeutung nach Hitzig und Olshauseu erklärt. — Wenn übrigens nach dem Dafürhalten Neuerer die Buchstaben א — מ Theile des Hauses und nöthigm Hausrath bezeichnen, so möge auch מ nicht die ״sich ringelnde Schlange", sondern einen dieser Gestalt ähnlichen Gegenstand, etwa einen Schlauch in schlängelnder Form vorstellen. — Das Bemühen das Hebräische vom Hebräischen und nicht von verwandten Dialecten, namentlich vom Arabischen abzuleiten, ist löblich. Führt man auch das Griechische etymologisch auf das Sanserit zurück, so hat doch das Griechische am meisten zunächst mit dem Griechischen Aehnlichkeit: eben so verhält es sich mit dem Hebräischen. Das ק als Rand des Ohrs bezeichnet, gibt einen auschaulicheru Begriff, als den des Hinterkopfes; da es die rohen Umrisse eines Ohrs bildet. — Was die Eiutheilung der Konsonanten anbelangt, so werden nur (§. 2.) אהחע ,אחוי und ילמנר nach ihren Eigenthümlichkeitcn abgesondert. Wenn es aber hier heißt, daß א am Wortende stumm sein kann, wie in ו!ךא, so ist doch anzmiehmen, daß es früher, wie ו und י durch Mappik in solchen Fällen

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