Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Hagadische Elemente bei den Kirchenvätern
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 354 (sequence 3)
- Language
- German
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354 Wisscnfd>1f11idic Auffatze. דיהבו במצרץ ארבע מאה והלחץ שנץ. הנא דין מיינא לא מן מעלה .(214) דיעקוב חהשבוהי אלא מן יומא האקס אלהא קימא עם אברהם Diese Auffassung wird in Seder Olam la. a. O.) geltend gentacht, daß die 430 Iabre des Oxils schon von dem Bundesschlusse beginnen lvgl. Raschi zu Erodus l. c. und zu Megilla 1)a) 2). 13) (11וו\1י1יןי kennt die hagadisebe Auslegung, daß die zwei in der Wahl der Alten durch das Loos Ausgeschlossenen, Oldad und Medad, Nachtbeiliges für Moses prophezeit batten. Die Parallele ist hier so frappant-, daß es den Anschein hat, der syrische Bibelcommentator habe diese Ha gada wörtlich ausgenommen. ״Was haben (5ldad und Medad propbezeit? Moses wird sterben und Iosna wird Israel ins Land führen": ומה נבואה נתנבאו? אמרו משה מה?הושע מבנים אה יש."א ל לאד,! (Svnbedriii 17 b). 0)anz so phrain: הרא הו ביה אמרץ 1257 הוו המושא אפקן מן• •מצרן וישוע מעל לן לא^עא המולבנא). 14) Die Sage von dem wasserhaltigen Felsen, der den wandernden Stammen in der Wüste gefolgt sein soll, findet sich allerdings, wie v. Lengerke iS. 28) bemerkt, in der Hagadaliteratur und bei Ephram, aber in der erster« wird sie mehr vorausgesetzt als hervorgeb oben, und erst im jünger« Midrasch scheint sie jene Ausbildung erhalten zu haben, die sie bei Opbram bat. Derselbe tradirt nämlich, der Fels, welcher sie idie Israeliten) begleitete, hatte zwölf Ströme: אמרין רב א פא הר דאזלא הוא עמהץ אפן בערנא דשרץ הוו נההוהא דתהעסר ם־דיא הוח (203 C. J)). So prägnant aber lautet die Hagada im Talmud keineSweges, es wird nur angedeutet, daß ein Brunnen die Israeliten um Miriams Verdienste willen begleitet habe, der mit ibrem Tode ansgebört: באר בל כוח מ~ים (laauit Da). Nur aus Ielamedenu ist ersichtlich, daß der Zug von den zwölf Strömen dieser Sage inbärirte, indem daselbst bemerkt wird, daß in der messianischen Zeit der Miriam-Brunnen unter andern Gittern wiedergegeben werden werde, und er werde zwölf 2) v. Lengerke glaubt auch die Hagada (rphrämo (1218.25U>, daß das Manna den mannigfaltigsten 6W sch mack gewährt habe, aus jüdischer Quelle ableiten zu müssen (S. 2."» ff.). Wahrscheinlich ist es aber, daß diese dem Manna beigelegte Wunderkraft den! Huche der Weisheit Salomo's entnommen ist, das (Ephram, wie v. Lengerke selbst gS. 3) aufftcilt, benutzt hat. In diesem Apokryphen heißt es deutlich: xa\ Svoifj-ov apxov a\JxoC$ 0t7t oupavov äxo7rr«xco; TCaoav t^ovt^v?ox^vt׳x xot\ izpbs ־itaaav ap^c-nov Y&va1v (10.20), Der Sinn der Stelle ist offenbar, daß das Manna jedem Geschmacke zusagte. Diese Hagada. wenn sie auch, in der Midraschliteratur vorkomint (Sisrl zu Numeri 11. 8; Ioma 75u), scheint dennoch vortal mudi sch und aus Alexandrien den Palästinensern zugekommen zu sein.