Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Die Namen der persischen und babylonischen Feste im Talmud
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 351 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 74% known words query
- IRI
…/2829132-2829164-2829174-2853310--01878-2853349- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Wissenschaftliche Aufsätze. 351 feit wegen, die folgende Stelle des Talmud nach der (rvfKmmfl Movers ibid 594 mit einigen Ergänz!,ngen folgen: אמר רב: חמשה בתי ע״א קבועין חן י בית בל בבבל , בית נבי בבררסי . תרעתא שבמפג צריסא באשקלון גשרא שנערביא. Movers übersetzt dies: Templa idoUdatria fixa hacc sunt: Templum Bcli Babylone, Templuiri Ncbo in Cursu (vielleicht בבורסיף in Borst ppa), Tirnthae liierapsäii, Zcripbac Ascalonc ct A'csri in Arabia. Tirathae הרעהא ist nur! die syrische Der feto תרקתא (Alepb und ilaf verwechseln sieb läufig א.^א ארקא), die zu Hierapolis, welche früher Mabug oder Pambug hieß, vereint wurde, wie es PliniuS II. X. v. 19 bezeugt. Ibi, Ibuuibyce, protiit^i<jsa Atargatis, Graecis sintern Decreto dicta cnlitur. ־־• Zeripha hält (Genannter ibid 636 für die Astarte oder SemiramiS (׳^׳ריפא von .צרף, im Feuer aus brennen). נשרא ב<רביא erklärt Aruch s. v. mit folgenden Worten: יש בעי־ביא בית ובית ע״א חיא ואיח בח אבך וחקוק עלח ופגרין לח. Der Adler wnrde bei den beldnischen Arabern bekanullich als Ido! verehrt (־viele t^esenins W. B. s. v. Nißroel'j. Die assyrische Gottbeit ברק>^ Seiten viele von Nefcber, Adler, ab, wie auch die orientalische Astrognosie wirtlich zwei Sternbilder Adler benennt und in der pers. Neligion der Adler ein Symbol, des Ormnzd ist, welcher mit einem Adlerkopfe dargestellt und auch bei den Mitbriacis Adler und Sperber als die obersten Grade gebalten wnrden (vidcr Winer und Movers l. c.). Aruch meint wohl mit dem בית ע״א die Herr Aapoport, (*f r c d; M i 11 in s. v. erklärt die erste Halste ארדא וארטא — Anba. groß, wie z. V. in den lG gen na men Arthabanes, Artliachschasti aber die andere Hälfte: בריש , r'0 ist etwas gezwungen. Das 2ih״r; בריש scheint hier faum zu bedeuten: am Anfänge. i*o gebert wabrseheinljch, wie es:Nascht verftanden, zu den andern Epitbetis. Wir glauben auch daß פילי nicht (*le^ V'bant, sondern aus dein Persischen buh. sanskrit. pfda groß, erhaben bedeute, was auch bei vielen (Eigennamen vorkonunt (vide (^esenius M. B. ׳ר -א. Pul u. dgl.). Aber auch בריש scheint ebenfalls dieser Sprachfamilie anzugcbören. Einige Philologen erklären die zweite Hälfte des Namens Acha schwere sch aus dem Persischen, wo borusclunw gleich ררש,, (*Mer, Borsteber heißt (vido Posenmüller, bi bl. (^eograpbie 1. 372). Die Aehnlichleit des beruschan mit בריש spricht gewiß für unsere Erklärung. Auch läßt sich בריש nicht unpassend mit dem zendlschcn Adj'ectiv bcreznt, welches Benfey und Stern ibid 2!r glänzend, strahlend übersetzen und mehre (Lomposira anführen, vergleichen. Persische Eigennamen kommen Gittin Na vor, wo Abai einige als Beispiel anführt : הזרמייז, אבזדיגא , בר שיבתאי . Die Vergleichung dieser Beispiele mir den altpcrsischen Eigennamen dürste nicht uninteressant sein. בר ist gleich pur oder bur ־=־ Lohn in dem persischen Konigsnamen Scha-pur oder Schä-bur (viele Fürst W. B. unter Ben). Was ist שיבתאי? hängt cS nicht mit ש2ר.אי ------ Saturn zusammen '*