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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 9 · p. Seite 334

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 9
Article
Die Parallelen zu Schillers Bürgschaft, insbesondere in Beziehung auf eine jüdische, kritisch beleuchtet
Date
1854-01-01
Page
Seite 334 (sequence 6)
Language
German
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334 Die Parallelen zu Schillert Bürgschaft. 3cit071 der Neichelt nnedirt lassen uilißte, sondern auch der als יד עד Venedig ](>18 erfrhioneue Thoil. cbmohf der Verfasser-, um die Drucktasten für denselben zu erschwingen, Weid und minder in Jerusalen! Nubeu ließ, doch nur in den Besijz W-eltiger gelangte, so Hieb mit iHiuMtabmc des mehrmals gedruckten ersten Abschnittes אור תורה wie der übrige Theil des Bue'neS auch die in demselben enthaltene Er- Zahlung von der Bürgschaft, welche sich unter den einem handschriftlichen Midrasch entnommenen מע״ציות am Ende der zw'eiten Abtheilung, die den Namen מעריך führt, befindet, ziemlich unbekannt, bis diese im vorigen Jahre von Jellinek׳'') zum zweiten Male heraus gegeben wurde. Obwohl nun, wie oben bomerkt ist, diese Erzählung bereits vor mehreren Iabreu von Steinschneider übersetzt worden ist, so theilen wir doch l׳ier eine selbstständig von. ullS angefertigte tt.ebertragung derselben, tu der mir obnebm an mehreren stellen von der des Herrn St. abweiehen zu muffen geglaubt haben, mit, theils um sie vruch dcitjenigen Lesern dieser Monatsschrift zugänglich zu machen, die sich nicht im Besitze des bebraiselnm Originals befinden, tbeils aber and; insbesondere deslnttb, um au die Darstellungswetsc des jüdischen Referenten unsere Bernertungeu über die eigeutbümliche Behandlung des Stoffes, wie über die Nbweiebungen von den anderen Parallelen zn knüpfen. Die Erzählung lautet folgendermaßen: Zwei Männer, die einander außorordentlich liebten, so daß die Seele des (*inen an der des Andern hing, wurden durch ätriegesgeschickc genöthigt, sich von einander zn trennen und wohnten nun in zwei verschiedenen Neichen. Emst, als der Eine in die Stadt seines Freundes gekommen war, wurde dies dem Könige hinterbracht, der ihn, weil er aus Feindes Land kam, für einen Kundschafter hielt und den Befehl ertheilte ihn zn todten. Als dieser nun sab, daß das Unglück von Seiten des Königs über ihn verhängt war, that er einen Fußfall, weinte und flehte ihm doch eine EZnade zu erweisen. Und welche? fragte ihn der -tonig. Jener sprach: Mein ätönig und Herr, ich war ein angesehener Hiuifmaun, habe den größten Theil meiner Maaren den Leuten aus Treu und Glauben^) anvertrant und über sie 5) In dieser Ausgabe fehlen aus dem Titclblatte nach dcm Namen des Verfassers die Worte השיפן .נהי ציון und am Ende •ein in der LZenetiaricr Edition noch enthaltenes (^machten des N. David ben Simra, in welchem dieser gestatlet, sich am ר״ח אייר den Bart abzunehmen und auch unter Umständen in den .ימי הססירד vor ד״ג בעומר zu beirathen. 0) Steinschneider überseht בא מינה aus Credit und nach ihm soll dieser Aufdruck auf einen fremden Ursprung weisen. Wir finden weder eine Noth- Wendigkeit zu einer solchen ttebersiPung noch den fremden Ursprung in dem

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