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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 8 · p. Seite 324

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 8
Article
Über den Verfasser des polemischen Werkes: Sefer ha-klima
Date
1854-01-01
Page
Seite 324 (sequence 5)
Language
German
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324 Wissenschaftliche Aussage. im Besitze eines קשת ויק־ ist, der darf im ersten Tbeile desselben nur diejenigen Parthicen Ausscheiden, dve sich tiefer in die talmudische DiSenssion einlassen, und er kann sich von dem ruhigen und gemessenen Ton Ephodi'S, weniger aber von der wissenschaftlich abgerundeten Form seiner Schreibweise die gehörige Einsicht verschaffen. Denn so dankenSwertb die talniudischen Ausführungen bei S. Duran sind, die allein seiner Schrift noch einige Selbstständigkeit retten, so konnte es doch nicht fehlen, daß bei der willkürlichen Auöeinanderrenkung des in כלימת הגרים organisch gegliederten Ganzen der wissenschaftliche beeist gewaltig darunter litt. Fast jedes Blatt im קשת ומגן ist musivisch aus verschiedencu Kapiteln des .ס' רכלימר zusammengesetzt und was bei Eph., wenn auch im populärsten Tone vorgetragen, der anmuthigen Form nicht entbehrt, weil der logische Faden die Sätze innerlich an einander knüpft, das erbält bei S. Duran gar bäusig einen unerquicklicheren, den ״Polyhistor" verrathenden Charakter. Wenn nun aber in» Allgemeinen der bezeichnete Ton im כלימת הגרם vorwaltet, so fehleS aber doch nicht an Stellen, die an die Eigentbünüichkeit der Epistel anklingen und den eindringlichen Stachel der Ironie zum Borschein kommen lassen. Als Beleg dafür diene eine Stelle aus dem fünften Kapitel. (v# ist bekannt, daß auf gegnerischer Seite für das treue Beharren der Juden bei ibrem angestammten Glauben neben der ״Verstocktheit" auch die ״Blindheit" ein Liebliugsepitbetou geworden ist. In alten Zeiten, im Mittelalter wie in der neuen Zeit ertönt der Klang dieses Wortes. Neander führt im Leben des St. Bernhard an (S. 91): Innoccntio II Parisios yenienti Judaci ei obviam venerunt, sacra sua biblia oblaturi, quos benigne succepit eisque dixit: Deus omnipotens tegumen demat ab oculis vcstris. Zu den angeführten Worten liefert das Werk des Apostaten Gerson aus dem siebzehnten Jahrhundert: ״Des jüdischen Thalmuds fürnehnister Inhalt und Widerlegnng" die Illustration, indem gegenüber vom Titelblatt eine bildliche Darstellung Moseö die Gesetztafeln mit einer Binde um die Augen halten läßt. Zu Grunde liegt dem Angeführten das zweite Sendschreiben des Apostels Paulus au die Korinther, Cap. 3, und darauf läßt sich Ephodi im angeführten Kapitel ein, wo von den Anforderungen an ein göttliches Gesetz abgehandelt wird, denen aber die durch Moses mitgetheilte Lehre nicht entspreche solle. Die Art nun, wie Ephodi die betreffende Stelle ans dem Sendschreiben citirt und commentirt, ist Ln der That ergötzlich und entlM zugleich die beste Widerlegung. Es heißt nach r. Kor. 3:?ולוד. רמו עניין המסור. אשר שם. משד« על מג

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