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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 8 · p. Seite 317

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 8
Article
Hagadische Elemente bei den Kirchenvätern
Date
1854-01-01
Page
Seite 317 (sequence 7)
Language
German
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317 Wissenschaft! iche AuW tze. draschquelle erhaltenen zum Theil nl'ercin.?2112 '2 לסת איך כתיב בשני ד יוחג־ תגי לר בשם ר׳ יוסי בר חלפתא שבו נבראת גיד,;ם ־ ד' חניגא אסר שבו נבראת מחלוקת (Genesis Rabba c. 4). (5־bm bcn lebten ErklärungSgrnnd, daß der zweite Tag wegen seiner Bedeutung als Theilung und Spaltung nicht das Siege! des göttlichen Beifalls erhalten habe, bat Hieronymus walwschemlich aus jüdischer Quelle, wiewohl er cö uiäch ausdrücklich angibt, Donique in Gcncsi, cum in primo die dictum sit et in tertio et in quarto et in sexto post consumatioueiu operuni singulorum: ״et vidit Deus quia boinim cstu in secundo, juxda hebniicum et Aquilam et Symmaclium et Tlicodofcionem non habet. Nequc enim poterat sccundus dies qui namerum facit qui ab uninne dividit, quud bonus esset dei seutentia coniprobari. (Commcnt in Aggeum I. Anfang). (3) OrigeneS kennt endlich die Hagada aus jüdischem Munde, welche jene Ungerechtigkeit, daß Elmnaan, den Enkel, dafür der Fluch Noab'S getroffen haben soll, weil Ham die Blöße feines Vaters gesehen, dadurch verwischen will. Nicht Ham, sondern Ehanaan habe eigentlich die Schuld begangen. Im Midrasch (di. R. c. 3(1) wird diese tbeodiceische Erklärung von R. Nebemias geltend gemacht: חב ראה ־וכנען נתקללץ אתמהא! ר׳ נחמיה אמר כנען ראה והגיד לחב. Diese hagadische Tradition theilt OrigeneS im Namen eines Juden mit, der ihn über MehrereS belehrt hatte: e'9ep$ 5e 6 rEßpat0£ xai 7rapa50aw Toiau'rqv sTuevsyxi? a .7r656t£tv rf{ 7uapa&oae1, 6q oepa 0 x*vaav Trpvrepo^ elh& ttjv alax^vTjv tcv> 7ca7cxou avq^eiXsv ocvtoü t<0 rcaTft piov(.) xaTap.0)X(1){J.evo^ o<?7usp toO ״y׳epovT0£. (Sclccta in Genes in 18). Biel reichhaltiger als diese drei griechischen Kirchenvater hat der syrische Vater Ephram hagadische Materialien in seinem bomiletischen Eommentar zu den alttestameutlichen Schriften verwebt. Wenn gleich Nordmesopotamien, namentlich die Gegend um Edeffa, die mit Autiochien, Alexandrien und 9iom damals an Christlichkeit und Gelehrsamkeit wetteiferte, nur wenige jüdische Gemeinden zählte und keine ialmudischen Lehrhäuser besaß: so mochte Nisibis, die alte jüdische Colonie, wo auch Ephram geboren wurde und eine lange Zeit gelehrt hatte, selbst nachdem ihr LebrhauS von den babylonisch-jüdischen Schulen verdunkelt wurde, jüdisches Wissen genug bewahrt haben, um den empfänglichen Kirchenlehrern Stoff zuzuführen. Der Einfluß jüdischer Traditionen auf die ephrämsche Bibelauslegung ist unbestreitbar. Professor v. Lcrgerke Hai in seiner Schrift über die Henneneutik dieses Kirchenvaters (deEphraemi Syri arte hermeneutica Uber) diesen Einfluß wohl erkannt, aber

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