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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 8 · p. Seite 313

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 8
Article
Hagadische Elemente bei den Kirchenvätern
Date
1854-01-01
Page
Seite 313 (sequence 3)
Language
German
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Wisstmschaftl icbe Auffäj-e. :»3 ('־V bram Svrns und Hieronymus (400). Diese Kirchen- Väter gehören demnach den tanaitischen und amoräischen Epochen an. Die übrigen griechische!: und lateinischen Kirchenväter haben, weil sie in keinem nun,ittelbaren Verfebr mit Juden standen, fast gar keine Hagada, und von den syrischen sind uns ausier Epbräm Syrns nur nnzusanunenbängende Brnchstüeke bekannt geworden. - - Ich beginne mit einer Parallele aus Justin. 1) ^'iest man im Midrasch (Genesis Rabba e. 8) von Hagadistcn des dritten Jahrhunderts eine l^outroverse über den Plural, welchen die (Genesis von (Kott bei der Schöpfung des Menschen gleichsain als eine Lk'ratbung Lottes mit andern Wesen gebraucht; sollte mau sie als individuelle Ansichten der Tradenten an# seben: ויאמר אלקים נעשה אדם גנזי נמלך? iW. Iosua im Namen R. ^evi's (eines Jüngers von R. Iordanan) erklärt: l^ott bade sich mit Himmel und Erde beratben, wie ein Herrscher sich mit seinen Beisiyern berathct: ר׳ יד,רצע בשם ד לוי אמר במלאכת ׳צמיג וארץ ימלך משל למלך שהירי לו סנקחדרון וכר. % Ami legt cs aus, sei mit sich selbst \\\ Natbe gegangen: ר׳ אמי אמר בלבו נמלך, mtb Ol. E.l׳aniua 11., t^ott habe sich!nit den Engeln beratbcn: ר׳ חנינא לא אסר כן אלא בשער, שבא לבראח אח ארם הראשון נמלך במלאכי השיח. Aber ans Justin erfahren wir, das! diese drei Ansichten bereits zu seiner Zeit über ein Jahrhundert früher in jüdischen Kreisen gang und gäbe waren. Indem dieser Kirchenvater aus den! :Gebrauch dieses Plural von Elott den Dualismus von Vater und Sobn beweisen will, widerlegt er die Ansicht der Juden, als wenn 0)ott mit sich selbst, oder mit der Erde und den (ייlm01\tcn oder mit den Engeln sich beratbeu hätte. Kal 07r<!>£ ף־.ץ aXXaaaovTe; touc TcpoXeXe7(xevou<; Xcyou^ c’xeiva Xeyrjte, a 0C «SifSatfxaXoi ujj.<r>v X£you01v: ףר oxi 7rpb^ £auT0v s'X&ysv 0 b־)eo<;: 1 סכדr4a(,>jj1ev, ottoIov xal ׳r^et; piX־. Xo~i 7:oulv rcoXXax7;.׳cpby £autou; X^yo^ev: KoirßMiktv: r4 oxi 7rpo<; ׳ra CToi/sla, toutsgti tyjv yvjv xal Ta dc'XXa op.ou.)£, e'E «v voOp.ev tov av^rp^Tov Yeyovevai, Heoc etpVjX^var. Rv^acap.ev. •— rt ou aYyeXXcic; (Dialogus cum Trypliouc 02.). Man wird den,nach einräumen, daft diese hagadische Deutung nicht von N. Iochanan's Jüngern eingesiihrt wurde, sondern dasi sie sie durch Tradition überkommen haben und je einer die eine oder die andere Erklärung zu der seinigen gemacht hat. 2) Die nur hingcworsen vorkommende Hagada, daß die drei Männer, welche Abraham gastfreundlich in sein Haus geladen, Engel gewesen und jeder von ihnen einen andern Auftrag gehabt, und zwar Michael der Sara frohe Botschaft zu dringen, Raphael Abraham zu

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