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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 7 · p. Seite 260

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 7
Article
Die neuere jüdische Literatur und ihre Bedeutung
Date
1854-01-01
Page
Seite 260 (sequence 12)
Language
German
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260 ric ueiicro jüdische ifitcvatnv und ihn' 'Bedeutung. feit, die ftd) gierst und liauptiadilid) ojifu'it, tun die daraus hervotgehende Stimmung eine religiöfe nennen nt können? Durch welche innere ober äußere Ntanisestirnng gibt sid, die f)i 01 ן1 ו i 0 fi rät eigentlich in unS kund? Dder, »m niich verstündlicher zu fassen, welches ist daS Kennzeichen, das; die Gestiimingen, die uns beseelen, die GeinuthSbcwegltiige», die nnS erfüllen, die?Innen, die wir attsüben, religiöser Natur seien? Besteht die Religiosität int Glattheit oder int Denken, im Furchten »der im Hieben, im Baissen oder im Thun? Dder her»hl sie auf Etwas, daS jene Teelenfttnctioncn und rhätigfeiten erst dnrchdtingen muß. wenn sie religiösen 6'Imraiter an fidi trage» sollen? In diesen! ,Talle, wie nennt man aber dieses Etwas in unS. dem wir so viel 'Beseligendes. Erhebung W ('יott und Ewigkeit verdanketr? — 260hl nicht ganz mit Unt'cd't äustert hierüber ein netterer philosophischer Dogmatiker, ״das! die Sprache zu arm und »»zulänglich sei, zur Bezeichnung des NrleimS der Religion; wir mttssen uns daher mit 21110־ logieeu behelfen!" — ׳Aber — sehen wir unS nach dem Indenthnme um; in ihm finden wir seit Jahrtausenden sdton das Ianherwort klar und deutlich ausgesprochen, das die Quelle und Essenz aller Religion, das die Deelsntegung nennt״ die uns durchdringen mns;, wenn wir religiös sein wollen! Folgen 2ie mir, w. Freund, jetzt einen 'Augenblick die Stufenleiter hinan, die, mit der Dpitze gen Himmel gerichtet, in unserm Innern sid) erhebt! — Fünf sprossen sind es, die wir an derselben gewahren, oder, ohne 'Bild zu sprechen, auf fünferlei Weise gibt sid) das Religiöse im Menschen kund, Erstlich als Furcht vor etwas Gewaltigem, als 'Augst und Sdu'.t vor einem mächtigen 'Wesen, dessen Strafe »tan fürchtet und deshalb 'Alles ausbietet eö zu besänftigen <י־את 8העונש). — Ju dieser Furcht gesellt sid) bald Hoffnung auf 8) ric i'fodk'U'jpfcfic 2ÖJ(’rnc('mun.|, das! He volijilöfc Regung im Menfetjen mit tiefer untenten «!«ife K\ü11nt, wirb such nett de» Talnutdisten anevfannt und in ihm׳ allegorisch-paradolischen Weist mit den Worten undgedrückt tt«: כסר. עי!,ד.: ד.ו. teri't »ach Net'erwindung diese? Standpuntte» niederer Iurcht konnte da» israelitische Volk zu höheren ׳Phasen in der :Iletigiositat altmätUieh sieh erhebe», die ihren <Sipstlp»»kk in der Zeit fanden, wo weder Macht »och Interesse, sondern l׳to» der au» innerer freier »eherzeugung entsprungene selbstständige Wille es vetanlasue, an der Religion fest-

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