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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 6 · p. Seite 239

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1854-01-01
Page
Seite 239 (sequence 6)
Language
German
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Necensioneu uivb Anzeigen. 239 des תהכסוני, welches Luzz. besitzt, umfaßt 06 Seiten, von denen die drei ersten die Einleitung enthalten. Die folgenden 17 Seiten enthalten eine Art wissenschaftlicher Iutroduction, in welcher der Verfasser den Anthropomorphismus als jenen falschen (sWauluni bekämpft, der Wott einen Körper von menschlicher Gestalt beilegt, woraus er sich dann über die Schriftstelte עימד» אדם בצלמנו כרמותנו: verbreitet und die Schwierigkeit, welche dieselbe sowohl in sachlicher Hinsicht als auch wegen des Plurals bietet, dadurch zu lösen versucht, das er annimmt, jene Worte feien vom Schöpfer an das ganze Universum gerichtet, und weitläufig darüber handelt, wie der Mensch seinen Fähigkeiten nach ein wenngleich nur sehr schwaches Bild Gottes, und seiner physischen, zum Theil auch seiner moralischen Beschaffenheit nach ein Bild der Welt, ein Mikrot'oomoS, sei. Es folgt sodann der Eommentar zum Buche. Iczira, in welchem er die Erschaffung der Welt als eine Emanation der göttliehen Substanz auffasit. Aus dem. von Gott herrührendeu Hauche oder heiligen Geiste habe sich das eine Element, die Lust, aus dieser zum Theil das Wasser und aus diesem wiederum zum Theil das Feuer mit» zum Theil die Erde gebildet. Durch den Uebergang der Lust in Wasser entstehe die Feuchtigkeit, durch die Verwandlung des Wassers in Feuer werde das Verbrennen und durch bm Uebergang des Wassers in Erde werden allerlei Verdichtungen bewirkt. Eine Widerlegung der Lehre von der Emanation findet sich jedoch bereits bei Saadja Gaon, einem älteren Zeitgenossen Douolo's. Indessen hat Letzterer, obwohl ihm Saadja au Geist überlegen war, doch den Ruhm, zuerst wissenschastliche Materien in hebräischer Sprache bearbeitet zu baben, während Saadja und andere,Zeitgenossen bekanntlich arabisch schrieben, und seine unter dein Namen 22" המזלות bekannte Erläuterung zur Beraita des R. Samuel, von welcher Luzz. bereits im Meveni Eh cm cd VII!>. 61 ss. aus R. Joseph Kara's Erclarungcu zum Job Proben mitgetbeilt hat, wie sein Eommentar zum Buche Iezira trugen zur Verbreitung der Wissenschaft außerordentlich viel bei und hat namentlich legierer vielen späteren Eommentaren desselben Buches zur Grundlage gedient. Die dritte Skizze endlich betrisst die Rabbinen Schemarja, Elmscbiel und Mosche, weiche bekanntlich um 960 vog Bari nach Sebaste reisten, unterwegs aber gekapert und später von ihren Glaubensgenossen losgekauft, die rabbinische Wissenschaft Italiens nach Afrika und Spanien verpflanzten. Lniz. .theilt das Ereigniß nachdem Berichte, den hierüber das ספר הקגלרו להר״אגר unb noch früher der מבוא התלמוד des N. Samuel Ha-Nagid liefert, nochmals mit und pflichtet Rapoport und Lcbrcchl darin bei, daß sich in dem daselbst erwähnten Datum ein 18*

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