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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 5 · p. Seite 199

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1854-01-01
Page
Seite 199 (sequence 3)
Language
German
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9fecenftomvn und Anzeigen. 199 higkeit u\ctfti^c Begriffe zu erfafjc»», aus diesem Vorzüge erhellt unsere Selbstständigkeit, Es muß also Strafe 1mh '^olobium^ eristiren. Vom Dasein einer geistigen Welt. Da dieses Tbe»na weirgreisend sei, die Philosophen manche Irrthü»ner darüber baden, so könne er nicht ausführlich davon bandeln, wolle aber doch einiges Wenige über diesen (Gegenstand erwähnen. Hier ist jedoch der Vers, sein׳ fragmentarisch; er berührt dann die menschliche Willensfreiheit, durch deren üble An- Wendung der Mensch zum S linder werde. ״Gott ist die Ursache *עילר') der geistigen Welt; er schuf sie mit seiner Mroft, nicht von etwas, nic1>t in etwas, nicht mit etwas, nicht durch etwas, nicht wegen etwas, nicht zu etwas, sondern hlos um seine Gnade, Güte und Macht zu manisestiren, aber nicht da st er ein Bedürfnist dazu hätte. Wenn aber hier gesagt ist, daß Gott die Ursache der Welt sei, so gleicht sie ll׳m doch »licht etwa, wie sonst eine Wirkung der Ursache gleicht; hlos weil Wott Urheber der Welt ist bezeichnet man ihn als deren Ursache; die Welt hat aber einen Ansang, ist also endlich, Gott aber ist un* endlich." — Nach Weisung der Pflicht des׳ Mensche»:, nach höheren Wahrheiten zu forschen. Das Streben hierzu ist allen Völkern eigeuthümlieh, wie abweichend in Sprache und wie entfernt im Wohnsitze sie auch von einander sein mögen; die Bewohner der vierten Zone sind aber darin zur höchsten Vollkon1»nenl׳eit gelangt. - - Anhaltende Uebung solvie Tödtung der körperlichen Begierden werden aber heso»»ders erfordert, uni eine hohe Stufe in der Intelligenz zu erklimmen. ״Der Mensch ist vollkommen erschaffen, d. b. es ist in ihm etwas von Allen» was Gott erschaffen hat, darum »vird er eine kleine Welt genannt. Wie׳ »renn Jemand für seinen Sohn ein Haus hauet, es mit allen ihm nethigen Bednrsmssen verfielst und dann zu ihm spricht, ״Du brauchst dies HanS nie zu verlassen, um et>va ein Bedürsniß aufzusuche»», da Du Alles darin finden wirst", so kam» der Mensch durch das Studium seines Selbst Alles erforschen, (>r beginne mit den Sinnesorgane»», die gleichsam die Schalen sind. Vier Sinne entsprechen den vier Ellementen, der Gesichtsü»»» de»»» Feuer (vergleiche Plato Tim. 44 b), das Gehör der Luft, der Geschinack dein Waffer und der Tastsinn der Erde. Der Geruchssinn gleicht dem Nanche oder Nebel, da auch dieser (als Lnfthewegung) de»n Ein- und Ausathmen entspricht. Vo»n Studillin des Körpers und der Körperwelt »vird der Mensch zur Er׳ kenntniß der geistigen Welt und des Schöpfers gelangen, »vird dann das Wesen aller Dinge und den Grund aller Gegenstände erfassen und zu der Ueherzeugung dringen, daß Gott allein die Wahrheit sei, wahreild alles Uebrige nur anlehnungslveise (מד־יך הסמיכות) wahr

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