Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 5
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 198 (sequence 2)
- Language
- German
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11)8 Necen nonen mit Anzeigen. beschräntt jcfcoch hierauf U\x1u^ wie Biainlonides» Kino 'Knuabrnv von der Vergänglichkeit dieser Weit blos auf die irdischen Gegenstände: d!e Himmelskörper lnngegen seien unvergänglich. tPsone r>.> Der menschliche.Körper ist der ganzen Körperwelt analog Und aus denselben vdonschen Bestandtbeilen zusammengesetzt. - Abschnitt 2 spricht erst von der Notbwendigkeit der Erkenntnis, um sich über Gott zu belebreu, weicher nicht mit den Linnen;11 erfassen sei. Abrabam babe erst nach vielen ,Forschungen <^ott erkannt!also in Widerspruch mit der tradirteu h'rzäblnng, daß er schon im Alter von .55 ^abreu zu dieser brkenntniß gelangt sei». t^otrerk'enutni»'i wird von den Propbelcn als die boebfte Wobltlmt veriiindet, der sie!׳ e!ust die israelitische Nation zu erfreuen baben werde,;)uv besseren Erläuterung tbeilt er diesen Abschnitt in 2 Abtbeilungen. Abtb. 1 bandelt sveeiell vom menschlichen Körper. Hier wird der Bl i kr 0 kosmos dargestellt, (^n manchen (>inzelnbeiten abweichend vor! den Anssilbrungen in v|Mnto, dem Bliche Iczira und der Beraitba Abot d. N. Natban.» Der Mensch bat eine Pflanzen- und tbierisebe Leele (außer der vernünftigen Seele, von der später abgelmndelt lvird» iS. 26. 6. v. n. fiir ונזלה lies rrEI). - Bon der Natur des Schlafes und seiner Analogie mit dem Tode. Da die Leeleim Seblafe von allen körperlichen ^yuucttoucu befreit ist, so ist sie dann ober im Stande einen Blick iw die bobere 'Welt zu tbun, sich zur Nenntniß der Zukunft zu erbeben und Wunder zu sebauen. — Die Seele verbalt sich zum Körper lvie ein Werkmeister zu feinem Hand- Werks zeuge. E l fterer empfindet keinen Mangel wenn er sein Hatldwerkszeug weggelegt bat u. s. w. - Abtheil. 2 verbreitet sich al!sfübrlicher über die Natur der Seele. ״Die vernünftige Seele ist ein vom Körper verschiedenes Wesen, sie bat feine körperliche Natur, bat ibren Sitz weder innerhalb noch außerbalb des Körpers, ist ihm aber inniger anhangend als seine (^Lieber mit einander verbunden sind." (v$ folgen drei Beweisgründe lnerzu. -— Die Seele ist ferner weder Aceidenz noch Temperament lנלל». Beweise folgen. - - Die vernünstige Seele ist eine geistige Substanz, ibre Aceidenzien sind ebenfalls geistig.׳ Erkenn tu iß, hsslade, Güte, Necbt und äbnliche (Eigenschaften. Wellie man einwenden, ״Tborbeit, Unrecht, Boöbeit u. s. w. seien ja ebenfalls der Seele eigentbümlich". so müsse erwiedert werden, daß dies nicht Gegensätze sondern bloS Negationen der erstgedachten Accidenzien seien, ((?den so Spinoza: ״Bö-seS und dergleichen ist nur Privatives." Vgl. Hegel, Gesch. d. Philos. Tb. 3. S. 406. Edit. v. 1836.) —י Die Seele ist forschend und überlegend׳, sie besitzt die Fä-