Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 111 (sequence 5)
- Language
- German
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Neeensionen und Anzeigen. in S. 210. ״Die minder der auf unleserliche Weise Geschiedener! aus der zweiten Ghe sind als unebelich zu betrachten." — £011 wo dl heißen.׳ die Kinder der auf im^ofcplidic Weise Geschiedenen u. s. w. sind als im Ghebruelie erzeugt zu betrachten. — S. 232. ״Seine (M. Iebnda \w> 9u\juV) Hanptlebrer waren jedocb N. Simon b. Iocbai mit' R. Gleasar b. Selvamna." -׳ - Bon N. Gleasar b. Scbamna bel'auptet 9t. Yehuda selbst nur wenig gelernt zu baben (s. Iebamoth f. 34. a), und das; N. Simon b. Iochai ein Vebrer 9t. Iehnda'S gewesen wäre, wird von Iernschalmi. durchaus in Abrede gestellt. Vielmehr wird als der Hanptlebrer 9k. Iehnda'S N. Jakob b. Karschai, wie er im Babli oder N. I b. Kodscbi, wie er im Iernschalmi genannt wird, angeführt, derselbe,;reicher dem Patriarchen 9t. Simon gegen seine Gegner 9t. Nathan und 9t. ä>,'eir wesentliche Dienste geleistet bat und deswegen im Patriarchenl'ause reebt beließt gewesen zu sein scheint. hS. Ieruscbalmi Sabbat X. 5». Babli Horajot f. 13 b. —- Icruschalmi Pesaebim X. 1. -־־״ Seder Ha-Dorot t>. v. 9i. Jakob b. Kerschau) S. 25,0. ,D'r h9t. Iehnda) legte dem künftigen Patriarchen au's Herz - von seinem Principe immer nur je zwei Jünger zu ordmiren abzugeben, vielmehr sammtliebe Fäbige zur Ordination zuzulassen." - Gin solebes Verfahren ließe sieh nicht gut begreifen. 'Aber das Wahre ist, das; 9t. Iehnda die Stellen des Ab-bet-din und Gbacham und vielleiebt aueb der andern Senatoren nur provisorisch beseite und die Grnannten nach Belieben wieder entfernte, um Andere an ihre Stelle zu 1ו0;|'\ן; er ermahnte daber seine!; Nachfolger, zur definitiven Verleihung dieser Würden zu schreiten. (S. Iernscb. DunuiL IV. 2). — S. 314, ,chNach N. Scbila's Tod sollte Nab sein Nachfolger werden, allein er trat das Gbren-Amt seinem jüngern Freunde Samuel ab, weil Nabardea dessen Heiniath war." - -So lauten die Nachrichten in Scberira'S Sendschreiben; eine altere Quelle!nacht es jedoch wahrscheiulieb, das; Nab und Samuel schon bei Lebzeiten N. Schila'S einen judieiellen Wirku!rgskreis batten. Im Talmud tIebamot f. 121. :0 beißt es nämlich, Nab habe seinem Freunde Samuel den Vorschlag gemacht, N. Schila, der in einer Gntschoidnng gegen eine anerkannte Halaeba verstoßen, in den Bann zu thun: Hatten nun Nab und Samnel zu dieser Zeit kein Au!t bekleidet, wie hatten sie ans den Ginfall kommen können ihren Vorgesetzten zu verurtheilcn? — S. 318. ״Der Bräutigam — wohnte im Hanse des Schwiegervakers in einen! allzuvertrauten Verhältnis zur Verlobten." — 15# war feine solche Unziemlichkeit, gegen die Nab gekämpft; sondern es